State of Mind

Test zum Cyberpunk Adventure von Daedalic

Das Berlin der Zukunft

State of Mind

Es gab einmal eine Zeit, da kamen dem deutschen Gamer nur zwei Genres ins Haus: Wirtschaftssimulationen und Adventures. Während erstere mittlerweile gänzlich vom Markt verschwunden sind, halten sich zumindest die Adventures weiter wacker, nicht zuletzt dank Telltale – und dem deutschen Publisher Daedalic. Die Hamburger haben sich mit qualitativ hochwertigen Spielen dem klassischen Adventure verschrieben, jetzt gehen sie mit State of Mind neue Wege. Was dieser Titel so anders macht und ob das frische Rezept funktioniert, erfahrt ihr in unserem Test.

Berlin im Jahre 2048. Die Welt schlittert immer weiter auf den Abgrund zu. Überbevölkerung und Hungersnöten steht ein wachsender technologischer Fortschritt gegenüber, der die Armen noch ärmer und die Reichen noch reicher macht. In Deutschland flüchten sich die Bürger in die sogenannten Mega Citys, architektonische Wunderwerke mit meterhohen Wolkenkratzern, allgegenwärtiger Neonreklame – und einem Sumpf aus zwielichtigen Gestalten. Über alledem thront zusätzlich der Kampf der Technik gegen den Menschen: Der Transhumanismus ist auf dem Vormarsch, viele Bewohner rüsten sich selbst mit maschinellen Modifikationen auf. Polizeidienst und Staatsorgane wurde gar komplett durch Droiden ersetzt, die die zuvor durch Menschen verrichteten Aufgaben optimaler ausfüllen sollen.

In all dieser düsteren Dystopie steckt ihr in der Haut des Journalisten Richard Nolan. Mit Glück einem verheerenden Verkehrsunfall entkommen, habt ihr nicht nur mit Erinnerungslücken zu kämpfen, auch eure Frau und euer Sohn sind spurlos verschwunden. Zu allem Überfluss hat seine Frau dem Technik-Nörgler Richard noch einen Haushaltsbot als Aufpasser angeschafft. Und wäre das nicht schon Stress genug, meldet sich auch noch Richards Affäre, die endlich möchte, dass ihr reinen Tisch macht und euch zu ihr bekennt. Besser geht es da schon dem zweiten Hauptprotagonisten des Spiels, Adam Newman. Adam wohnt in einer sauberen, nahezu perfekten Stadt namens City 5. Zu perfekt? Denn ständig suchen Adam Albträume und Erinnerungsfragmente von Situationen heim, die er eigentlich nicht erlebt hat. Und auch in der Wunderwelt von City 5 geschehen mysteriöse Dinge, die nicht wirklich zur paradiesischen Situation passen wollen.

4 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. Porakete 141740 XP Master-at-Arms Bronze | 13.08.2018 - 18:44 Uhr

    Schöner Test und gut geschrieben.
    Klingt auf jeden Fall nach nem Spiel für mich und es spielt auch noch in meiner Heimat😬
    Muss aber erstmal noch ne Menge wegzocken bis ich mich diesem Spiel widmen kann, darum werde ich mit dem Kauf noch ein Weilchen warten.

  2. SoeSoe 840 XP Neuling | 30.09.2018 - 21:33 Uhr

    So wie ich das sehe sind hier wirklich viele gut geschrieben Reviews zu finden 👍🏻

    Zum Spiel hab ich mir so einiges angeschaut und muss sagen ich persönlich Finde es Klasse ! Mal sehen wann ich es mir zulege aber spielen will ich es auf jeden Fall 👍🏻

Hinterlasse eine Antwort