State of Mind: Test zum Cyberpunk Adventure von Daedalic

Flucht in die Cloud

State of Mind

Mit dieser Grundkonstellation entlässt euch Daedalic in sein neues Adventure, welches gekonnt die Spannung zwischen Utopie und Dystopie gegeneinander ausspielt. Anders als frühere Abenteuer-Games aus dem Hause Daedalic steuert ihr eure Protagonisten aus der Third-Person-Ansicht durch die 3D-Welten von Berlin und City 5. Dem Beispiel von Telltale folgend wurde die Komplexität im Vergleich zu klassischen Adventures etwas heruntergeschraubt. Ihr schleppt nun weder massig Gegenstände in überfüllten Inventars mit euch herum, noch müsst ihr allzu schwere Rätsel überstehen. Vielmehr setzt State of Mind auf das Erkunden der Umgebung, das Vermitteln der spannenden Cyberpunk-Geschichte sowie das Lösen vieler kleinerer Knobeleinlagen.

Ihr navigiert eure Charaktere mit dem linken Stick durch die Szenerie, könnt Gegenstände mit der X-Taste untersuchen oder mittels dem A-Button direkt mit ihnen interagieren. So bekommt ihr schnell ein Gefühl für das Zukunftsszenario und welche Bedeutung der technologische Fortschritt für das Berlin der Zukunft spielt. Leider wirkt die Steuerung aufgrund der sehr nahen Kameraeinstellung behäbig und unpräzise, da ihr die Kamera am besten immer direkt mitdrehen solltet. Um schnell Informationen von anderen Charakteren zu erhalten, kommunizieren Richard und Co. über ein Hologramm-Telefon miteinander. So entledigt ihr euch dem lästigen Hin- und Herreisen und kommt schnell an gewünschte Informationen, etwa wenn ihr in Richards Haut beim verhassten Schwiegervater nachforschen wollt, ob Frau und Sohn vielleicht dort untergekommen sind.

Trotz dieses Kommunikationsmittels gilt es natürlich auch in State of Mind unterschiedliche Locations mit euren Protagonisten zu bereisen. Wir sprechen deshalb von “den” Charakteren, weil ihr im Laufe des Spiels in mehrere Rollen schlüpfen dürft. So springt ihr anfangs situationsbezogen, später auch gerne nach eurem eigenen Ermessen zwischen dem düsteren Berlin und der schönen City 5 hin und her. Denn schnell findet Richard bei seinen Recherchen heraus, dass seine Gedächtnislücken nicht wirklich durch einen Autounfall, sondern durch einen Mind-Upload entstanden sind. Ein skrupelloser Technikkonzern hat es sich nämlich zum Ziel gesetzt, den Reichen dieser Welt einen Transfer ihres Geistes in die Cloud zu ermöglichen, um den Schrecken der Welt zu entfliehen. Das wollte scheinbar auch Richard, doch der Upload schlug fehl und seitdem ist sein Geist zersplittert.

Inhaltsverzeichnis

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4 Kommentare Added

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  1. Porakete 154490 XP God-at-Arms Silber | 13.08.2018 - 18:44 Uhr

    Schöner Test und gut geschrieben.
    Klingt auf jeden Fall nach nem Spiel für mich und es spielt auch noch in meiner Heimat?
    Muss aber erstmal noch ne Menge wegzocken bis ich mich diesem Spiel widmen kann, darum werde ich mit dem Kauf noch ein Weilchen warten.

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  2. SoeSoe 1020 XP Beginner Level 1 | 30.09.2018 - 21:33 Uhr

    So wie ich das sehe sind hier wirklich viele gut geschrieben Reviews zu finden ??

    Zum Spiel hab ich mir so einiges angeschaut und muss sagen ich persönlich Finde es Klasse ! Mal sehen wann ich es mir zulege aber spielen will ich es auf jeden Fall ??

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