The Coma 2: Vicious Sisters: Kurztest zum koreanischen Horror Abenteuer

School’s out!

The Coma 2

Es muss nicht immer Resident Evil sein. Mit The Coma 2: Vicious Sisters schickt sich ein koreanischer Indie-Titel an, euch das Fürchten zu lehren. Ob der Titel von den Machern von Vambrace: Cold Soul unter die Haut geht, erfahrt ihr in unserem Kurztest.

Die junge Mina hat es nicht leicht. Ihr Freund liegt im Koma, die Schule läuft alles andere als gut für die Musterschülerin – und nun findet sie sich nach der Ankunft des Blutmondes auch noch in einer gruseligen Parallelwelt wieder. Doch wie kommt ihr in Minas Haut da wieder raus?

Dieses Szenario erkundet ihr in The Coma 2: Vicious Sisters aus der 2D-Seitenperspektive. Ihr schlendert durch die Innereien von Minas Schule sowie später durch das örtliche Polizeirevier und andere Orte, stets auf der Hut vor zu grauenhaften Kreaturen mutierten Einwohnern.

Eure eigene Ausdauer sowie ausladende Möbelstücke sind dabei eure besten Freunde. Denn statt mit Waffengewalt müsst ihr euren Feinden entweder geschickt ausweichen, vor ihnen fliehen oder euch verstecken. Eingestreute, aber mit der Zeit nervige Quick Time Events sorgen dafür, dass auch das bloße Herumkauern in einem Schrank euch verraten kann und so zum Adrenalinkick wird.

Apropos nervig: Auch das zu kleine Inventar zerrt an euren Nerven. Ja, es ist durchaus realistisch, dass Mina nicht viel tragen kann und es fördert den Survival-Aspekt. Aber The Coma 2: Vicious Sisters schmeißt euch gleichzeitig so viel Zeug in den Umgebungen entgegen, dass das ständige Liegenlassen und Zurückrennen kein Gefühl der Knappheit erzeugt, sondern einfach nur nervig ist.

Neben Gegenständen, die eure Ausdauer sowie Gesundheit erhöhen, sammelt ihr zum Beispiel auch Pfefferspray, welches euch bei Monster-Kontakt und schnellen Reflexen eurerseits vor dem Instant-Tod bewahrt. Sterbt ihr doch einmal, dürft ihr klassisch am letzten Journal-Speicherpunkt weitermachen. Quick Saves gibt es keine, die Speicherpunkte sind jedoch fair verteilt.

Grafisch erwartet euch eine gelungene Manga-Optik, die durch ihre tentakelhaften Feinde einen leichten Lovecraft-Einschlag mitbringt. Die Animationen wirken ab und an etwas hölzern, sind für einen Indie-Titel aber in Ordnung. Gerade die größeren Gegner, allen voran Dark Song, sorgen akustisch sowie optisch für Horror-Gänsehaut. Für den großen Grusel ist die Optik allerdings für unseren Geschmack zu clean.

4 Kommentare Added

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  1. FaMe 47660 XP Hooligan Bezwinger | 10.09.2020 - 01:21 Uhr

    Schöner Test. Demnach werde ich mit dem zweiten Teil ebenso meine Freude haben, wie mir dem ersten Teil. Prima 😁

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  2. Reeker666 7425 XP Beginner Level 3 | 10.09.2020 - 06:01 Uhr

    Passt…schlägt eine ähnliche Richtung ein wie der erste Teil.
    Freu mich drauf.
    Vielen Dank für den Test.

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