The Evil Within: Survival Horror vom Resident Evil Schöpfer

Silent Resident Inception Evil Hill

Und das ist nicht die einzige Anspielung auf bekannte Größen aus der Spiele- und Kinowelt. Natürlich finden sich Anleihen zu Mikamis vorherigen Werken, allen voran der Resident Evil Serie. Gerade das Setting aus Teil 4 dürfte vielen Spielern jedoch allzu bekannt vorkommen, wenn ihr euch durch ein altertümliches Holzdorf voller von Parasiten befallener Bewohner kämpft. Leider gleiten die Anspielungen fast schon in die Kategorie Parodie ab.

Da rast ihr in einem Krankenwagen durch eine Stadt mit sich verschiebenden Straßen und Häusern, fliegt eine Schlucht hinunter und schaut zu, wie eure Protagonisten im Inneren in Bullet Time aus den Sitzen schweben. Wir hatten sofort Inception im Kopf und mussten peinlich berührt die Augen verdrehen. Die Stimmung war erst einmal dahin.

Dafür macht The Evil Within an anderen Stellen wieder alles richtig, beispielsweise durch die mysteriöse und oft nur angedeutete Story. Der Titel speichert beispielsweise nur an rar gesäten Speicherpunkten. Dafür könnt ihr in musikalisch aufzufindenden Kammern durch Spiegel in eine Klinik reisen, um dort bei einer Schwester den Fortschritt festzuhalten. Doch wo liegt diese Klinik? Ist sie die Realität und seid ihr in einem Traum gefangen? Oder ist die Klinik selbst nur ein Ort in eurem Kopf?

Dort lassen sich übrigens auch Castellanos Fähigkeiten aufrüsten. Ihr könnt von der Gesundheit bis zur Ausdauer, der Munitionskapazität und der Ladegeschwindigkeit eurer Waffen nahezu alle Bereiche aufbessern. Dies tut ihr mithilfe eines grünen Gels, welches ihr in der Spielewelt verteilt auffindet.

Auch hier spielt Mikami wieder mit der wirren Handlung. Ihr selbst dürft die Gegenstände und die Erinnerungsfetzen interpretieren und einordnen. Warum also die typischen Erfahrungspunkte einführen, wenn ihr dem grünen Gel eure eigene ganz besondere Bedeutung beimessen könnt? Weiteres möchten wir euch hier natürlich nicht verraten!

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