Tomb Raider Legend: Tomb Raider Legend Review

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Das Gameplay
Die Tastenbelegung gestaltet sich recht intuitiv und ganz genretypisch. Mit dem linken Stick kontrolliert ihr Laras Laufrichtung und mit dem rechten Stick ihre Blickrichtung (ein Klick auf selbigen versetzt euch übrigens in die Egoperspektive). Mit A springt ihr, mit B duckt ihr euch, X lässt Laras neuen Metallfanghaken vorschnellen und Y dient dazu, Gegenstände, Objekte und ähnliches aufzuheben oder zu verwenden. Im Nahkampf könnt ihr damit sogar Fußtritte austeilen.
 
Mit dem rechten Bumper visiert ihr einen nahe gelegenen Gegner an und verliert ihn somit während eines Kampfes nicht aus den Augen. Mit dem rechten Trigger feuert ihr, der linke sorgt dafür, dass sich die Kamera wieder hinter Lara positioniert.
Das digitale Steuerkreuz ist mit vier verschiedenen Funktionen belegt. So benutzt ihr damit das Medipack, aktiviert eure Taschenlampe oder wechselt die Waffen. Ein Druck auf die Backtaste lässt Lara einen Blick auf ihr PDA werfen, welches aktuelle Missionsbeschreibungen, wichtige Personen, Ziele etc. für euch bereithält.
 
Neben dem neuen Metallfanghaken, welcher es euch ermöglicht über Abgründe zu schwingen sowie metallische Objekte an euch heranzuziehen (oder sogar Gegner) und somit auch in einige spannende Rätsel miteinbezogen wird, gibt es noch eine Art Bullet Time ähnlich wie bei Max Payne. Diese könnt ihr aktivieren, wenn ihr nahe eines Gegners steht und euch von diesem im Sprung abstoßt. Dabei wird ein hübscher Grafikfilter aktiviert und das Geschehen läuft in Zeitlupe ab. So haben die Gegner kaum eine Chance, außerdem sehr amüsant, denn auch die Flüche der Gegner werden verlangsamt gesprochen.
 
Das HUD bietet euch die üblichen Informationen wie Gesundheit, Munitionsvorrat und verfügbare Items. So seht ihr links oben im Bild die Gesundheitsleiste (unter Wasser zusätzlich die verbleibende Luft), rechts unten sehr ihr die gewählte Waffe und den verbleibenden Munitionsvorrat, links unten werden euch die den vier Richtungstasten auf dem D-Pad zugeordneten Items wie z.B. das persönliche Lichtsystem (PLS) angezeigt.
 
Zum Abenteuer selbst ist zu sagen, dass es aufgrund des genialen, wunderschönen und durchdachten Leveldesigns, der hervorragenden Präsentation sowie der Balance zwischen Rätsel, Akrobatik und Action von der ersten Minute an fesselt bis ihr den Abspann über den Bildschirm flimmern seht. Dies geschieht allerdings leider viel zu schnell und vor allem unerwartet, fast schon "mittendrin" werdet ihr aus dem Spielfluss gerissen, wenn es am spannendsten wird. Ein Nachfolger ist somit vorprogrammiert, ein wenig Enttäuschung beim Spieler jedoch auch ob der kurzen Spielzeit von knapp acht Stunden und dem "Filmriss".
Immerhin lädt nach dem Durchspielen noch die Jagd nach den Erfolgen zu wiederholtem Spielen ein. Zum einen könnt ihr euren Gamerscore mit der Suche nach den überall in den Levels versteckten Bronze-, Silber- und Goldschätzen verbessern, zum anderen im Zeitspiel, in welchem es gilt innerhalb eines Zeitlimits ein Level abzuschließen.

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