Valiant Hearts: The Great War

Interaktiver Comic im Ersten Weltkrieg

Andacht statt Explosionen

Der Begriff "Krieg" ist auf der Konsole fest mit dem Shooter-Genre verankert. Battlefield und Co. schicken euch in mit opulenten Explosionen gepflasterte Kriegsgebiete und lassen die dunkelsten Stunden der Menschheit zu Popcorn-Entertainment mutieren. „Das geht auch anders“, dachte sich Ubisoft Montpellier und liefert zum hundertsten Jahrestag des Ersten Weltkrieges ein ganz besonderes Adventure. Valiant Hearts: The Great War ist kein Action-Spektakel, sondern eine andächtige Reise durch das Grauen des Großen Krieges. Wir haben das Abenteuer auf der Xbox One getestet.

28. Juni 1914, Sarajevo. Der Thronfolger Österreich-Ungarns, Franz Ferdinand wird brutal ermordet. Ganz Europa ist in Aufruhr. Das Deutsche Kaiserreich lässt in seiner Treue zu Österreich-Ungarn die terroristische Attacke nicht ungesühnt und erklärt seinen Nachbarn den Krieg. Europa versinkt in einer großen, überschwänglich gefeierten Schlacht.

Auf dem französischen Land zerreißt der Große Krieg eine kleine Familie. Der Deutsche Karl muss seine Frau verlassen und der kaiserlichen Armee beitreten. Ihr Vater Emile wird vom französischen Heer eingezogen. Doch es gibt auch Männer und Frauen, die in die Schlacht ziehen, um zu vergessen.

So wie der Amerikaner Freddie, der seine Vergangenheit im Kampf gegen die Deutschen hinter sich lassen möchte. Oder die Tierärztin Anna, die auf der Suche nach ihrem Vater an die Front aufbricht. Ihr begleitet die Reisen dieser Helden und erlebt das unsichtbare Band, das die Schicksale der Akteure miteinander verbindet.

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