Düstere Sümpfe, versunkene Dörfer und eine Vergangenheit, die ihre Opfer einfach nicht loslassen möchte: Fable gewährt neue Einblicke in den Geistersumpf Wraithmarsh, eine der unheimlichsten Regionen im Norden von Albion.
In einem neuen Beitrag vom 27. Oktober 2026 stellt der fiktive Tourismusverband von Albion die geheimnisvolle Landschaft vor. Dabei bleibt sich Playground Games treu und verbindet düstere Geschichten mit dem unverwechselbaren schwarzen Humor der Rollenspielreihe.
Unter dem Motto „Urlaub im Geistersumpf“ werden historische Sehenswürdigkeiten, ungewöhnliche Bewohner und einige ziemlich zweifelhafte Reiseziele vorgestellt.
Vom fruchtbaren Blutmoor zum Geistersumpf
Der heutige Geistersumpf war früher unter dem Namen Blutmoor bekannt.
Ursprünglich handelte es sich um eine unbewohnbare Salzwiese. Erst durch die Anstrengungen dreier Helden und den Bau einer gewaltigen Seemauer wurde das Gebiet in fruchtbares Ackerland verwandelt.
Die Region entwickelte sich dadurch zu einem der bedeutendsten landwirtschaftlichen Gebiete Albions.
Doch diese Zeiten sind längst vorbei.
Nach dem Zusammenbruch der Seemauer wurde das Blutmoor erneut überflutet. Aus der einst blühenden Landschaft entstand der heutige Geistersumpf, in dem die Überreste der Vergangenheit noch immer sichtbar sind.
Der offizielle Reiseführer bezeichnet diese Katastrophe mit typisch britischem Humor als eine „überraschende Renaturierung“.
Sodden Dorrit – ein Dorf für besonders mutige Urlauber
Mitten in der unwirtlichen Landschaft liegt das kleine Dorf Sodden Dorrit.
Die Siedlung befindet sich in einem vergleichsweise fruchtbaren Teil des Geistersumpfs und dient heute als Zufluchtsort für die Überlebenden mehrerer verlorener Dörfer.
Zu diesen gehören Underwall, Shepton-on-the-Mound und Newton Bywater, die den Überschwemmungen zum Opfer gefallen sind.
Die Bewohner von Sodden Dorrit haben sich trotz der schwierigen Lebensbedingungen ihren besonderen Charakter bewahrt.
Zu den lokalen Traditionen gehört offenbar auch die beeindruckende Fähigkeit, nahezu jedes Gericht mit Kohl zuzubereiten.
Das Wetter fällt dagegen weniger abwechslungsreich aus. Regen, Nebel, Dunst und Nieselregen bestimmen den Alltag.
Versunkene Schiffe und die Geheimnisse der Seemauer
Eine der ungewöhnlichsten Attraktionen des Geistersumpfs sind die zahlreichen Schiffswracks, die nach der großen Überschwemmung in der Landschaft zurückgeblieben sind.
Besonders hervorgehoben wird die HMS Jubilee, ein historisches Schiff, das während des letzten Krieges zwischen Blood und Bower eine wichtige Rolle gespielt haben soll.
Der fiktive Reiseführer empfiehlt einen Ausflug zu dem Wrack, bei dem Besucher möglicherweise sogar ein kleines Andenken entdecken können.
Allerdings wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Mitnahme menschlicher Überreste aus dem Geistersumpf verboten ist.
Eine weitere Besonderheit sind die Überreste gewaltiger Statuen, die früher auf der Seemauer standen.
Ihre verstreuten Bruchstücke bilden die Grundlage für das scherzhaft beworbene Suchspiel „Such die Statue“.
Souvenirs, Tätowierungen und zweifelhafte Immobilien
Auch das Dorfleben kommt im neuen Fable-Reiseführer nicht zu kurz.
Wer sich mit Vorräten ausstatten möchte, findet im Geschäft „Pfiffiger Prepper“ die notwendige Verpflegung für einen Ausflug in die umliegende Wildnis.
Für einen gemütlichen Abend empfiehlt der Tourismusverband die örtliche Trinkstube „Alte Lampe“.
Etwas ungewöhnlichere Erinnerungsstücke bietet der Laden „Wunderpracht“, der angeblich authentische Fundstücke aus der Region verkauft.
Wer ein besonders dauerhaftes Andenken sucht, kann sich dagegen im Tattoostudio „Geistertinte“ verewigen lassen.
Selbst der Immobilienmarkt wird nicht ausgelassen.
Eine Zwei-Zimmer-Hütte im Geistersumpf soll weniger kosten als ein neuer Hut im wohlhabenden Bowerminster.
Der Reiseführer kommentiert dieses Angebot mit der Bemerkung, dass das Niveau in dieser Gegend noch tiefer liege, als man zunächst vermuten könnte.
Playground Games erweitert die Geschichten aus Albion
Mit der Vorstellung des Geistersumpfs setzt Playground Games seine Reihe humorvoller Einblicke in die Fantasy-Welt fort.
Erst kürzlich präsentierte das Studio neue Hintergrundgeschichten zur Hauptstadt Bowerstone, ihren unterschiedlichen Stadtvierteln und der legendären Heldengilde.
Während Bowerstone mit prachtvollen Gebäuden, geschäftigen Märkten und wohlhabenden Vierteln beeindruckt, zeigt Wraithmarsh eine deutlich düsterere Seite Albions.
Der neue Reiseführer liefert vor allem Informationen zur Geschichte, Atmosphäre und den Bewohnern dieser Region. Welche der beschriebenen Aktivitäten im fertigen Rollenspiel tatsächlich spielbar sein werden, wird darin nicht näher erläutert.
Bereits zuvor hatte Playground Games in einer umfangreichen Gameplay-Präsentation die Erkundung Albions und die Entscheidungsfreiheit der Spieler vorgestellt.
Fable erscheint am 23. Februar 2027 für Xbox Series X|S, PC und PlayStation 5.















Eben gesehen, dass es im Merch Store Fable T-Shirts gibt.
Wow sieht das fantastisch aus. Die Screenshots machen Lust auf mehr😱
Dazu die interessante Geschichte. Man ich bin richtig gehypt drauf. Die Spielwelt wird schön abwechslungsreich.
Die Bilder sehen gut aus.