Xbox Series S: Test zur kleinsten Xbox der Welt

Winzig klein und fein

Nachdem wir euch einen umfangreichen Xbox Series X Test vorgestellt haben, möchten wir nun die Xbox Series S für euch testen. Bitte beachtet, dass viele Bereiche auf den Informationen aus dem Xbox Series X-Test aufbauen. Die Themen zu Spielen, Abwärtskompatibilität, Zubehör, Controller, Architektur, Quick Resume und vieles mehr sind zur Xbox Series S annähernd identisch und werden in diesem Test nicht noch einmal wiederholt.

Hinweis: Bevor ihr also diesen Test lest, solltet ihr unbedingt vorher den Test zur Xbox Series X lesen.

Die Xbox Series S ist die bisher kleinste Konsole, die Microsoft jemals gebaut hat. Sie hat ein Gewicht von 1930 Gramm und möchte im Arm direkt geschaukelt werden.

Diese kleine Konsole ist 27,5 cm breit, 15,1 cm lang und 6,5 cm schmal. Dazu ist die Xbox Series S eine reine digitale Konsole und bietet kein Laufwerk. Dafür liegt der Einstiegspreis auch nur bei 299,99 Euro.

Für diesen kleinen Preis müsst ihr aber noch mehr Abstriche machen und die sind vor allem zuerst einmal beim Speicherplatz anzusetzen: 364 GB stehen euch lediglich zur Verfügung. Somit könnt ihr circa sieben Spiele mit je 50 GB Speicherplatz intern speichern. Für den einen mag das ausreichen, für den anderen eher nicht. Erst recht nicht, wenn manche Hersteller den Speicherplatz ihrer Spiele nicht optimieren und dann Größen wie 100 GB und mehr zustande kommen. Da passen dann plötzlich nur zwei bis drei Spiele auf den internen Speicher der Xbox Series S.

Dafür benötigt die Xbox Series S nicht die zahlreichen und gewichtigen 4K-Texturen und vieles mehr, da diese Konsole ganz klar auf 1440p Gaming mit bis zu 120 FPS ausgelegt ist. Dank 4K-Upscaling erhaltet ihr aber dennoch ein klares Bild. Dies bringt einige Vorteile in Sachen Ladezeit, Speicherplatz und Belastung der RAM-Bausteine.

Da einiges an Daten eingespart werden kann, verkündete Microsoft schon im Vorfeld, dass optimierte Spiele bis zu 30 % weniger Speicherplatz auf der Xbox Series S im Vergleich zur Xbox Series X benötigen werden. Ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es um die Diskussion des nutzbaren Speicherplatzes der Series S-Konsole geht. Die Entwickler müssen dies aber auch effektiv nutzen.

28 Kommentare Added

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  1. DooMTrooPer 9130 XP Beginner Level 4 | 09.02.2021 - 18:49 Uhr

    Gut 2 Monate nach Release frage ich mich ob MS sich mit der Konsole wirklich einen Gefallen getan hat. Zumindest nach den bisherigen Test Ergebnissen (Spiele).

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    • Robilein 466885 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 09.02.2021 - 18:51 Uhr

      Gibt viele in meiner friendlist die die Konsole besitzen. Die sind sehr zufrieden damit. Und das ist das wichtigste. Also, alles richtig gemacht würde ich sagen.

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  2. KSCmexII 1880 XP Beginner Level 1 | 03.03.2021 - 10:09 Uhr

    Nach nun fast drei Monaten kann ich sagen, dass ich mit der Series S mehr als zufrieden bin. Die Nachteile, die die Series S mit sich bringt, weiß man vor dem Kauf und kann entsprechend vorher abwägen, ob sich ein Kauf lohnt. Für meine Bedürfnisse reicht die Series S vollkommen aus. Destiny 2 sieht beispielsweise besser aus als auf meiner alten PS 4 und läuft auch noch besser/runder auf der Series S. Und „mein“ Football, Tactics & Glory ist grafisch sowieso so was von 1980er Jahren, da ist die Hardware dann wirklich egal. FTG macht trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, wahnsinnigen Spaß.

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  3. KillBill7988 520 XP Neuling | 17.05.2021 - 12:31 Uhr

    Hab mir jetzt auch eine Series S gekauft und bin sehr zufrieden. Die Series S ersetzt meine One S und ist deutlich schneller, Spiele laufen besser und die Grafik bei angepassten Spielen, wie Forza Horizon 4, ist echt super.
    Für mich ist die Series S für den GamePass gedacht, als Hauptkonsole werde ich mir in den nächsten Monaten irgendwann eine PS5 holen. Für meinen 50″ Full HD Fernseher ist sie auf alle Fälle ausreichend und ich kann die Zeit bis zur PS5 gut überbrücken.

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