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Dem aktuellen Trend an Remakes alter Klassiker folgend (z.B. Pac-Man C.E., Prince of Persia) schickt Capcom nun mit Bionic Commando Rearmed einen, gerade für ältere Zocker-Semester, alten Bekannten ins Rennen, welcher vor rund 20 Jahren auf dem guten, alten NES für Furore gesorgt hatte: Captain Nathan „Rad“ Spencer. Mit frischem Anstrich und einer leichten Überarbeitung des Gameplays versucht Entwickler GRIN (ebenfalls verantwortlich für die kommende Next-Gen Neuauflage) , mit Unterstützung einiger Leute aus dem originalen Entwicklungsteam, dem heutigen Publikum den Klassiker schmackhaft zu machen. Ob das gelungen ist möchten wir für euch im folgendem Review klären. |
Badds, Master-D und Generalissimo Killt Die originäre Version von Bionic Commando, welche in Japan zuerst veröffentlicht wurde, hatte den Kampf eines bionisch modifizierten Captains namens Nathan „Rad“ Spencer gegen die Nazis zur Grundlage. Ziel der fiesen Schergen war es, Adolf Hitler höchstselbst wieder zum Leben zu erwecken, um dann mit seiner Hilfe die Weltherrschaftspläne der Nazis doch noch in die Tat umsetzen zu können. Das Spiel endete mit einem geplatzten Schädel Adolfs und das Übel war somit abgewendet. Diese raue Szenario wurde jedoch bereits zu Ursprungszeiten für den nordamerikanischen und europäischen Markt stark entschärft. So haben Amerikaner und Europäer gegen die „Badds“ und deren Oberhaupt „Generalissimo Killt“ gekämpft, welche „Master-D“ von den Toten auferstehen lassen wollten. Für das Remake hat sich GRIN ebenfalls an dieses Szenario angelehnt und somit Abstand von der brenzligen Nazi-Thematik genommen. |
Ich Tarzan, du Greifarm Bionic Commando stellte eines der ersten und bis heute eher seltenen Plattformspiele dar, in welchen der Hauptprotagonist nicht springen kann. Stattdessen hat er den bereits erwähnten bionischen Greifarm zur Verfügung, mithilfe dessen er sich an allerlei Objekten in der Spielwelt festgreifen und durch die Gegend schwingen oder hochziehen kann. Zusätzlich stehen Nathan natürlich diverse Schusswaffen zur Verfügung, mit welchen er sich auch auf große Distanz seiner Haut erwehren kann. So kämpft ihr euch durch insgesamt fünf Levels, an deren Ende euch natürlich ein besonders mieser und meist großer Endgegner erwartet. Diese sind durchdacht designed und mit zunehmendem Fortschritt im Spielverlauf immer fordernder. Wer danach noch nicht genug hat, kann sich noch an den Challenges versuchen. Diese werden in einer Virtual Reality relativ spartanisch nur mit Drahtgittermodellen präsentiert und fordern das Maximum eurer Geschicklichkeit heraus.
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