Mitten in den laufenden Verhandlungen über den geplanten Verkauf von Warner Bros. an Netflix hat Paramount den nächsten Schritt gesetzt. Das Unternehmen gab bekannt, Warner Bros. zu verklagen – ein weiterer Versuch, die Übernahme doch noch zu erzwingen und den Deal mit Netflix zu blockieren.
Die Klage folgt nur wenige Tage nach der erneuten Ablehnung von Paramounts jüngstem Angebot durch Warner Bros. Discovery. In den eingereichten Unterlagen wirft Paramount dem WBD‑Board vor, Aktionäre falsch informiert und zentrale finanzielle Bewertungen zurückgehalten zu haben.
In einem Schreiben an die Anteilseigner erklärte Paramount‑CEO David Ellison, dass Warner Bros. Discovery keinerlei Angaben zur Bewertung des Global‑Networks‑Stub‑Equity gemacht habe, ebenso wenig zur Einschätzung der Netflix‑Transaktion oder zur Berechnung der Schuldenanpassungen.
Auch die Grundlage für die Risikoanpassung des eigenen Angebots über 30 Dollar pro Aktie sei nicht offengelegt worden.
Ellison betonte, dass diese Informationen notwendig seien, damit Aktionäre eine fundierte Entscheidung über das vorliegende Angebot treffen können.
Für Paramount ist der Reiz an Warner Bros. klar: Neben dem Film‑ und Seriengeschäft umfasst das Portfolio zahlreiche wertvolle Marken und Entertainment‑IPs wie Harry Potter, Game of Thrones und DC. Selbst Netflix bezeichnete den Gaming‑Bereich im Rahmen des Deals als eher nebensächlich.
In seinem Schreiben erklärte Ellison zudem, dass Paramount von Beginn an eine kooperative Verhandlung angestrebt habe. Umso unverständlicher sei es, dass Warner Bros. Discovery weder auf das Angebot vom 4. Dezember reagiert noch über Vertragsdetails verhandelt habe.
Laut Ellison habe es vor der Entscheidung für den Netflix‑Deal nur wenige tatsächliche Vorstandssitzungen gegeben, was zusätzliche Fragen zur internen Entscheidungsfindung aufwerfe.
Paramount zeigt sich irritiert über die aus seiner Sicht mangelnde Transparenz und stellt infrage, warum Warner Bros. Discovery ein niedrigeres Angebot akzeptieren wolle, obwohl ein höheres in bar vorliege.
Die Auseinandersetzung zwischen den Unternehmen spitzt sich damit weiter zu – und der Ausgang des Machtkampfs um eines der größten Medienhäuser der Welt bleibt offen.
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die können es nie glauben, so eine Klage hat nie was gebracht. ich sag nur Activision und Palworld
Dachte das Thema wäre durch und jetzt so eine dumme Klage.