GTA 6 sorgt erneut für Schlagzeilen, denn Rockstar Games hat bestätigt, dass 34 Entwickler entlassen wurden, nachdem interne Kommentare zum Entwicklungsstand, zu Features und zu möglichen Zeitplänen weitergegeben wurden.
Das Studio betont, dass jede unautorisierte Veröffentlichung von Informationen gegen die grundlegenden Prinzipien der eigenen Arbeit verstößt und deshalb konsequent geahndet wird.
Die internen Aussagen verdeutlichen, dass selbst kleine Details zu einem der meistbeachteten Spiele der Branche erhebliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung und sogar auf die Aktie von Take-Two haben könnten.
Rockstar erklärt, dass die Entscheidung bedauert werde, aber notwendig gewesen sei, da Vertraulichkeit eine zentrale Rolle im gesamten Produktionsprozess spiele.
Die weltweite Aufmerksamkeit für die Marke mache das Unternehmen besonders anfällig für Leaks, die sowohl kreative als auch wirtschaftliche Schäden verursachen können.
Die Gewerkschaft IWGB, die die betroffenen Mitarbeiter im Vereinigten Königreich vertritt, widerspricht dieser Darstellung jedoch deutlich.
Sie erklärt, dass die entlassenen Beschäftigten ausschließlich in privaten und rechtlich geschützten Gewerkschaftskanälen kommuniziert hätten.
Am Montag, dem 5. Januar, fand im Glasgow Tribunals Centre eine erste Anhörung statt, bei der die IWGB argumentierte, warum den entlassenen Mitarbeitern eine sogenannte interim relief gewährt werden sollte.
Die IWGB äußerte sich via IGN optimistisch, dass das Gericht ihrer Argumentation folgen könnte, betonte jedoch, dass eine Ablehnung der interim relief nicht bedeute, dass Rockstar im späteren Hauptverfahren nicht doch für rechtswidriges Verhalten verantwortlich gemacht werden könnte.
In einer Stellungnahme beschreibt die Gewerkschaft, wie die abrupten Entlassungen das Leben der Betroffenen und ihrer Familien erschüttert hätten, da Einkommen, Zukunftssicherheit und in einigen Fällen sogar das Aufenthaltsrecht verloren gingen.
Gleichzeitig bekräftigt die IWGB ihr Vertrauen in die Stärke des Falls und ihre Überzeugung, dass Rockstar gegen geltendes Recht verstoßen habe, als 31 ihrer Mitglieder ohne Vorwarnung entlassen wurden.
Parallel zu den Vorgängen wurden zusätzlich drei weitere Mitarbeiter entlassen, darunter eine Person, die im April 2025 Informationen zu GTA 6 an eine externe Quelle weitergab, die diese anschließend in sozialen Medien veröffentlichte.
Die Details deuten darauf hin, dass es sich um die Veröffentlichung der vollständigen Namen von Jason und Lucia kurz vor dem zweiten Trailer handelt. Die Gesamtsituation zeigt, wie strikt Rockstar seine interne Geheimhaltung durchsetzt und wie sensibel das Unternehmen mit jeder Form von Informationsfluss rund um GTA 6 umgeht, um die Kontrolle über eines der größten Entertainmentprojekte der Gegenwart zu bewahren.
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So grundsätzlich finde ich Leaks immer Mist. Was haben die Leaker überhaupt davon, wirklich Geld können sie damit ja nicht verdienen.
Wenn sie Internas nach außen getragen haben, sind die Kündigungen nachvollziehbar.
Nachvollziehbar das Rockstar diese Menschen kündigt. Bei dem Hype wollen sie natürlich das so wenig Informationen wie möglich nach außen kommen.
Das ist natürlich blöd
Danke, dass ihr hier dazu endlich mal die News bringt.
ABER:
Was hier allerdings nicht erwähnt wird: der Rechtsstreit mit der IWGB und R* dreht sich auch darum, dass R* behauptet, es sei von dem gefeuerten MA geleakt worden. Die MA sagen: stimmt nicht: R* hat uns gefeuert, weil wir eine Gewerkschaft gründen wollten, bzw. uns einer anschließen wollten und das gefiel R* nicht.
Deshalb soll wohl R* diese Leaks erfunden haben (wahrscheinlich die Namen der Protagonisten auch noch selbst geleakt), um zu Lasten der MA fein raus zu sein.
Genau darum gehts es jetzt in dem Rechtsstreit zwischen IWGB, R* und den gefeuerten MA.
Fakt ist und was man von damals weiß: R* ist kein Engel, was Rechte von Mitarbeitern betrifft. Siehe übelste Crunchtimes bei der Entwicklung von RDR 2, wo es damals einen riesen Skandal gab.
Das kann man verstehen, auch wenn es hart ist.
Wer nicht hören will muss fühlen
Schwierige Situation, einerseits absolut verständlich was Rockstar da macht, denn Leaks sind einfach nicht cool und andererseits wenn das nur intern geschickt wurde die Leute sofort raus zu schmeißen ist halt auch nicht die feine Art 🤷🏼♂️.
Wenn das stimmt, sind sie selber schuld 🤔
Habe ich als Kind schon gelernt man soll nicht Petzen 😂