skate.: Fans bauen Offline-Modus und eigene Server – jetzt reagiert EA

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Image: Electronic Arts

Die Fan-Plattform ReSkate erreicht über 350.000 Downloads und ermöglicht Offline-Spiele sowie private Server. Jetzt reagiert Entwickler Full Circle.

Mehr als 350.000 Downloads innerhalb kürzester Zeit: Die Fan-Modifikation ReSkate sorgt bei Skate für ordentlich Bewegung. Die inoffizielle Plattform ermöglicht Funktionen, die sich viele Spieler schon länger wünschen, darunter einen Offline-Modus, private Server und selbst erstellte Karten.

Jetzt hat Entwickler Full Circle auf den Erfolg des Projekts reagiert und angekündigt, selbst an neuen Werkzeugen für die Community zu arbeiten.

ReSkate bringt Offline-Modus und eigene Server

Die von Fans entwickelte Plattform ReSkate wurde erst vor rund einer Woche veröffentlicht und hat laut den vorliegenden Angaben bereits mehr als 350.000 Downloads auf GitHub erreicht.

Mit der Modifikation können Spieler unter anderem:

  • Skate offline spielen
  • Private Server erstellen
  • Eigene Karten entwickeln
  • Das Spielerlebnis durch zusätzliche Community-Funktionen erweitern

Die enorme Aufmerksamkeit scheint auch dem Spiel selbst zugutezukommen. Am 5. Oktober wurden auf Steam zeitweise mehr als 7.000 gleichzeitig aktive Spieler verzeichnet – der höchste Wert seit mehreren Monaten.

Ob dieser Anstieg ausschließlich auf ReSkate zurückzuführen ist, lässt sich allerdings nicht eindeutig feststellen.

Full Circle reagiert auf die Modding-Community

In einer offiziellen Stellungnahme vom 9. Oktober betonte das Entwicklerstudio, dass man kreative Projekte der Spieler grundsätzlich unterstütze.

„Um es vollkommen klarzustellen: Wir sind nicht gegen die Kreativität der Spieler und wollen sie auch nicht verhindern.“

Gleichzeitig zieht Full Circle eine deutliche Grenze bei Modifikationen, die in die wirtschaftlichen Systeme des Spiels eingreifen.

Nicht akzeptiert werden demnach Werkzeuge, die kostenpflichtige kosmetische Inhalte kostenlos freischalten, noch unveröffentlichte Inhalte zugänglich machen oder mit nicht autorisierten Spielinhalten Geld verdienen.

Solche Eingriffe würden laut Studio die Arbeit der beteiligten Künstler, Skateboard-Marken, Kreativen und Entwickler untergraben.

Offizielle Werkzeuge für mehr kreative Freiheit angekündigt

Besonders interessant ist die Ankündigung, dass Full Circle bereits an neuen offiziellen Community-Werkzeugen arbeitet.

„Wir haben laut und deutlich verstanden, dass ihr euch mehr Freiheit und individuelle Funktionen wünscht. Wir entwickeln offizielle, sichere Zugangswerkzeuge, die umfangreichere und tiefgreifendere Community-Kreationen ermöglichen.“

Weitere Informationen sollen folgen, sobald die neuen Funktionen vorgestellt werden können.

Welche Möglichkeiten diese Werkzeuge konkret bieten werden, ist bislang nicht bekannt. Insbesondere wurde nicht bestätigt, dass ein offizieller Offline-Modus oder private Server geplant sind.

Was passiert mit ReSkate?

Die Entwickler hinter ReSkate erklärten gegenüber PC Gamer, dass sie selbst vom enormen Interesse überrascht worden seien.

Das Projekt sei aus ihrer Begeisterung für Skate entstanden und nicht mit der Erwartung eines solchen Erfolgs veröffentlicht worden.

Gleichzeitig sind sich die Verantwortlichen möglicher rechtlicher Konsequenzen bewusst. Sollte Electronic Arts die Einstellung des Projekts verlangen, wären sie nach eigenen Angaben bereit, ReSkate wieder vom Netz zu nehmen.

Eine entsprechende Aufforderung ist bislang nicht bekannt.

Damit bleibt offen, wie lange die inoffizielle Plattform bestehen wird und welche Funktionen Full Circle künftig selbst anbieten möchte.

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