Bit Dungeon Plus

Test zur Dauerprügelaction zum Vorzugspreis

Vom Teufel höchstpersönlich verschleppt

Mittlerweile hat sich Bit Dungeon Plus sicherlich bestens eingelebt auf der Xbox One, denn das Abenteuer steht bereits seit dem 05. Mai 2017 im Microsoft Store für 6,99 Euro zum Download bereit. Wir haben uns das kostengünstige Scharmützel mit seiner Pixeloptik nun endlich ansehen können und verraten euch in diesem Test, ob ihr dem Spiel eine Chance geben solltet.

Worum es in Bit Dungeon Plus geht, ist schnell erklärt und eigentlich auch völlig nebensächlich. Geschichtlich wird euch nämlich im Grunde rein gar nichts übergeben und ihr findet euch nach dem Start der Kampagne direkt im kurzen Tutorial wieder. Trotzdem geben wir euch den, zumindest auf dem Papier vorhandenen, Geschichtsstrang mit auf den Weg. Eure geliebte Traumfrau wurde vom Teufel höchstpersönlich verschleppt und eure Wenigkeit gleich ganze tausend Jahre in einem Kerker eingesperrt. Sicherlich sollte der Drang nach Rache, der nach einer so langen Zeit unweigerlich aufkeimt, kaum zu halten sein – theoretisch zumindest.

Eine Übertragung der Gefühlslage eures kleinen Pixelhelden gibt es bei Bit Dungeon Plus wie erwähnt leider nicht. Trotzdem macht ihr euch motiviert auf den Weg, um eure Geliebte aus den Fängen des Bösen zu befreien. Bewaffnet mit Schwert und Schild kämpft ihr euch von hier an in drei wählbaren Schwierigkeitsgraden durch die niemals endenden Verliese. Sammelt Rüstungsteile ein, stattet euch mit magischen Extras aus und mogelt euch mit euren Kampfkünsten durch die Räumlichkeiten, bis ihr irgendwann wieder auf einen Endboss trefft oder heldenhaft ins Gras beißt.

Dabei begleitet euch eine einigermaßen dem Preis gerecht werdende optische Fassade, die niemanden aus den Socken haut aber euch auch keinen Augenkrebs beschert. Trotz der immer gleichbleibenden quadratischen Areale wird bei der grafischen Gestaltung zumindest hin und wieder ein Tapetenwechsel angeboten. Gleiches gilt für die Feinde. Beides jedoch nur im eingeschränkten Sinne.

12 Kommentare Added

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  1. Quaser2001 | 5370 XP 6. Dezember 2017 um 9:37 Uhr |

    Bei mir ist es wie bei swagi666. Ich bin mittlerweile stolze 45 Jahre alt und bin mit so einer Grafik regelrecht groß geworden (oder besser gesagt klein geblieben). Alles fing mit dem Atari 2600 an, dann C64 usw.




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