Nier Automata: The Become as Gods Edition

Test zum Action-Abenteuer von Platinum Games

Willkommen auf der Xbox One, 2B

Nier Automata

 

Mit NieR: Automata und Hellblade hatte Sonys PlayStation 4 im vergangenen Jahr zwei exklusive Eisen im Feuer. Nach Ninja Theorys Epos hat nun auch das Kampfspektakel von Platinum Games seinen Weg auf die Xbox One gefunden. Die NieR: Automata – Become as Gods Edition bietet euch dabei nicht nur das Hauptspiel, sondern auch allerhand Extras. Wir haben das durchgeknallte Action-Feuerwerk für euch getestet.

Die Zukunft der Menschheit sieht düster aus. Nach einer Alieninvasion haben Maschinenwesen die Erde eingenommen und die großen Städte zerstört. Was von den Menschen übrig geblieben ist, flüchtete auf den Mond, um dort zu überleben – und die Rückeroberung der Erde zu planen. Von einer hochtechnologisierten Raumstation aus schickt die YorHa Androiden im Kampf um das Schicksal der Erde hinaus. Sie sollen den Widerstand der Erdbewohner unterstützen und die Welt von den Maschinen befreien. Ihr seid eine dieser Androiden. Ihr seid 2B.

Was sich erst einmal als Sci-Fi-Klischeebrei anhört, sollte euch nicht verunsichern. Denn hinter NieR: Automata steckt eine vielschichtige, gar philosophische Geschichte rund um Emotionen und den freien Willen, die sich dank neuer Handlungsstränge sogar erst nach mehrmaligem Durchspielen richtig zeigt. Schließlich sind Androiden auch nichts anderes als intelligente Maschinen, die ihr gegen die eigene „Art“ in die Schlacht führt.

Platinum Games setzt euch dabei einen actiongeladenen Genre-Mix vor, der sich so frisch und vollkommen anders spielt, gerade verglichen mit dem Action-Einheitsbrei, den ihr vielleicht sonst gewohnt seid. Bereits in der ersten Mission offenbart sich die Bandbreite von NieR: Automata. Eigentlich steuert ihr 2B aus der Third-Person-Ansicht durch die 3D-Landschaften, greift Feinde mit den X- oder Y-Tasten schnell oder hart an und habt sogar die Möglichkeit, mit eurem Begleitroboter aus der Ferne zu Feuern. Doch immer wechselt die Kameraperspektive mal in eine Jump-n-Run Seitenansicht, mal in die Vogelperspektive. Mithilfe eurer Flightsuite, einem riesigen Mech-Anzug, schwingt das Spielgeschehen auf einmal zu einem klassischen Space-Shooter um oder setzt auf Twin-Stick Feuerkraft. Das macht eure Pilgerreise durch die dystopischen Landschaften unglaublich abwechslungsreich – wenn ihr euch auf solche Mechaniken einlassen könnt.

Die eigentliche Kernmechanik ist und bleibt jedoch das Platinum Games Steckenpferd: die Schwertprügelarien à la Metal Gear Rising. Mit halsbrecherischen Kombos schleudert ihr euren mechanischen Feinden zahlreiche Waffen um die Ohren, die ihr in jeweils zwei Waffensets anordnen könnt, um euch auf unterschiedliche Kampfszenarien einzustellen. Die Steuerung geht euch schnell in Fleisch und Blut über, selbst blutige Anfänger finden sich hier schnell in den Kämpfen zurecht. Euren Pod könnt ihr zusätzlich mit unterschiedlichen Upgrades wie zum Beispiel einem Laser ausstatten, um euren Feinden mit noch mehr Feuerkraft zuzusetzen.

28 Kommentare Added

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  1. Vularz 0 XP Neuling | 01.07.2018 - 18:03 Uhr

    Kann mit diesen Spiele aus Japan echt kaum was anfangen, die sind immer so abgedreht. Vielleicht irgendwann mal im Sale wenn es nix zu tun gibt.




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  2. Xiff 17470 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 02.07.2018 - 20:18 Uhr

    Schöner Test =). Schade das mein Geldbeutel aktuell so mager ausfällt sonnst hätte ich da schon längst zugegriffen. Fand es schon schade als es letztes Jahr hieß kommt nur für PC und PS4.




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  3. Hamo21 615 XP Neuling | 03.07.2018 - 11:37 Uhr

    Sehr geiles Spiel! Hatte ich schon auf der PS durchgezockt und wird jetzt noch mal für die XB geholt




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