Edge of Eternity: Test zum Kickstarter-JRPG

Das Fundament eines vielversprechenden Abenteuers

Vor über neun Jahren begann die japanische Rollenspielidee Edge of Eternity als ambitionierte Kickstarter-Kampagne eines kleinen Entwicklerteams aus Südfrankreich, deren Finanzierungsziel bereits nach sechzig (!!!) Stunden vollständig erreicht war. Darüber hinaus stieß das heißerwartete Projekt auf so viel finanzkräftige Gegenliebe – mehr als 4.000 Unterstützer investierten über 160.000 US-Dollar – dass schon bald eine Konsolenportierung feststand.

Des Weiteren wurden dank der großzügigen Kapitalanlage neben einer tierischen Aufzucht-Option sowohl ein Crafting-System als auch weitere spielbare Charaktere in das Epos integriert, doch der wohl größte Clou gelang den Entwicklern, als man keinen Geringeren als Akustik-Mastermind Yasunori Mitsuda für den orchestralen Soundtrack des Rollenspiels gewinnen konnte, der musikalisch bereits in Nostalgie-Perlen wie Xenoblade Chronicles, Chrono Trigger oder Secret of Mana mitgewirkt hatte.

Edge of Eternity erzählt eine epische Geschichte in einer gespaltenen Welt, die von mysteriösen Invasoren, den sogenannten Archeliten, in den Krieg gezogen wird. Einst kamen sie als friedliche Wesen mit fortschrittlicher Technologie auf Heryon an, doch plötzlich entfacht ein katastrophaler Konflikt, der durch die unvorstellbar grausame Waffe namens Zersetzung ein bisher ungeahntes Ausmaß annimmt, das allerorts für Angst und Schrecken sorgt. Diejenigen, die sich nämlich mit der abscheulichen Seuche infizieren, verlieren ihre Menschlichkeit und verwandeln sich unaufhaltsam zu deformierten Missgestalten.

Dabei übernehmt ihr die Rolle des mutigen und tapferen Soldaten Daryon, der sich für den Erhalt seiner Heimat bereitwillig in den höllischen Krieg stürzt. Eines Tages erreicht euch jedoch eine erschreckende Nachricht eurer Schwester Selene, die euer gesamtes Leben auf den Kopf stellen sollte: Eure geliebte Mutter ist an der tödlichen Zersetzung erkrankt und benötigt dementsprechend dringend Hilfe. Natürlich kehrt ihr daraufhin sofort nach Hause zurück, um gemeinsam mit eurer magiebegabten Schwester nach einem geeigneten Gegenmittel zu suchen – ein episches Abenteuer nimmt seinen Anfang.

Inhaltsverzeichnis

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30 Kommentare Added

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  1. AnCaptain4u 96570 XP Posting Machine Level 3 | 21.02.2022 - 16:12 Uhr

    Danke für den ausführlich geschriebenen Test.
    Hab es drei Tage lang gespielt und habe mich dann leider doch wieder dazu entschlossen es von der Festplatte zu entfernen. Ich werde leider mit den Kämpfen nicht warm, die sind nichts für mich. Schade, hab mich sehr auf das Spiel gefreut und ansonsten gefällt mir das meiste auch sehr.

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  2. RUHRCOAST 12680 XP Sandkastenhüpfer Level 2 | 09.03.2022 - 10:13 Uhr

    Ich finde es sogar recht gut, bin erst bei Chapter 5 und habe schon mehrere Tage investiert 🧐aber grase auch jeden Zentimeter der Karte ab und hab die Hälfte der Spielzeit beim Rerollen der Juwelen verzockt 🎲

    Oft muss ich mich sogar noch bremsen, es zieht mich ziemlich in seinen Bann. Noch ein Kampf, kurz Steine aufwerten und zack… Wieder ne Stunde weg😅😅

    Grafik ist miserabel, Emotionen nicht vorhanden und die Übersetzung funktioniert manchmal einfach nicht 🤨aber die Geschichte gefällt mir mit dem dazugehörigen Gameplay, taktisch ganz okay.

    Für Fans der rundenbasierten JRPGs empfehle ich den Schwierigkeitsgrad doch etwas zu erhöhen 👍🏻

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