Hades: Test zum göttlichen Roguelike

Keine spielerische Achillesferse

Bevor ihr euch immer wieder auf die beschwerliche Reise macht, dürft ihr euch für eine von insgesamt sechs infernalen Waffen entscheiden, die sich allesamt differenziert spielen und dementsprechend unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Die wohl klassischste Variante stellt dabei das Stygische Schwert dar, mit dem ihr eure garstigen Widersacher im unmittelbaren Nahkampf portionsgerecht zerschnippelt. Darüber hinaus warten noch der blutdürstende Ferndistanzbogen Coronacht, Malphons vernichtende Zwillingsfäuste oder das ehrwürdige Geschütz aus Adamant, mit dem ihr Rambo-like auf unheilsamen Maschinengewehrausflug gehen könnt.

Aber die Waffe alleine macht euch natürlich noch nicht zum unschlagbaren Götterkrieger, sondern stellt lediglich das martialische Grundgerüst eures zukünftigen Handelns dar. Denn mit jeder Kammer, die ihr erfolgreich bewältigt, indem ihr sämtliche Widersacher erledigt, erwarten euch großzügige Göttergaben wie höhere Reichweite, schnellere Offensiv-Kombis oder zusätzliche Elementarschaden für euer individuelles Heroen-Arsenal.

Dabei lässt Hades wirklich gekonnt die Muskeln spielen, da ihr mit unzähligen dieser Fähigkeiten rechnen dürft, die bei jedem neuen Run unterschiedlich sind und daher ein unvergleichliches Spielerlebnis bieten, sodass der tatsächliche Spielspaß stets hochgehalten wird. So fegt ihr beispielsweise kurzerhand mit eurem Sprint über unzählige Gegnerscharen hinweg, vergiftet eure Widersacher mit allesverschlingender Verderbnis oder fallt euren Feinden mit zermarternden Angriffen von Hinten in den Rücken.

Hierbei artet das Spiel zwar stellenweise in ein verrücktes Button-Smashing aus, jedoch sind gezielte, überlegte und präzise Angriffsabfolgen stets die bessere Wahl, um den hinterhältigen Unwesen mit gewaltigen Offensivstafetten und ausgedehnten Angriffskombinationen so richtig auf die Mythologie-Mütze zu geben.

Dazu kommt, dass ihr eure lukrativen Belohnungen zumindest ein wenig selbst beeinflussen könnt, da ihr vor dem Betreten einer neuen Kammer bereits am Symbol über dem Tor erkennen könnt, was oder welcher Gott euch erwarten wird. So wisst ihr beispielsweise, dass euch hinter dem goldgelben Blitz-Symbol euer mächtiger Onkel Zeus mit vornehmlich Blitz-Verbesserungen begrüßen wird, wohingegen ihr bei einem violetten Weinkelch auf den ekstatischen Freudengott Dionysos treffen werdet, der euch mit zusätzlicher Vitalität ausstattet.

Neben all den ikonischen Göttern – und davon gibt es in Hades wirklich viele – trefft ihr auch hin und wieder auf charismatische Gefährten der griechischen Mythologie wie beispielsweise Sisyphos und seinen ewig rollenden Stein, den unheimlichen Fährmann Charon oder auf die singende Nymphe Eurydike, die euch mit kleineren Geschenke und Gesten die beschwerliche Reise zumindest kurzfristig ein wenig erleichtern.

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