Dark Souls III

Das schöne Lied vom Scheitern

Ein guter Tag zum Sterben

Dark Souls 3

Nachdem ihr euch auf eurer Xbox One vor kurzem bereits über ein HD-Makeover von Dark Souls 2 freuen durftet, schießt From Software nun den dritten Teil seiner Dark Souls Reihe nach. Der soll natürlich wie immer noch größer, schöner und kniffliger werden. Ob das in der kurzen Zeit überhaupt möglich war? Fest steht wohl erstmal eins. Es soll der vorerst letzte Ausflug ins bekannte Souls Setting sein.

Auch in Dark Souls 3 übernehmt ihr wieder die Rolle eines Untoten, dem Unkindled Ash. In der Welt Lothrics ist es eure Aufgabe, die Lords of Cinder zu finden. Diese machtvollen Wesen haben ihre Throne im Feuerschrein verlassen und müssen nun von euch zurückgeholt werden, um die Flamme gegen die Finsternis erneut zu schmieden. Dark Souls 3 behält hier den Erzählstil seiner Vorgänger bei und serviert euch die Story in kleinen Happen. Mal trefft ihr auf einen NPC, der euch die Geschichte durch mystische Sätze weiterspinnt, mal zeigt euch der Titel kleine Zwischensequenzen. Schlussendlich erarbeitet ihr euch die Hintergründe eures Handels durch die Entdeckung der düsteren Welt selbst. Und das ist auch der große Reiz dieser Rollenspielreihe.

Auf der Suche nach den Lords of Cinder reist ihr durch unwirtliche Lande, die sich am Artdesign der Vorgänger orientieren – schließlich spielt auch Dark Souls 3 in der gleichen Welt. Prachtvolle, gigantische Schlösser wie das Lothric Castle wechseln sich hier mit verlassenen Siedlungen und heruntergekommenen Kirchen und Burgen ab. Hier kommt düsteres Mittelalterfeeling auf, wenn auch nicht ganz so abwechslungsreich, wie noch in Dark Souls 2. Dafür wirkt der Aufbau der Spielwelt durchaus realistisch. Ihr habt bei der Erkundung der Gebiete unterschiedliche Pfade, könnt Abzweigungen für Abkürzungen nutzen und versteckte Bereiche mit neuen Missionen erkunden.

Und auch wenn ihr beispielsweise nicht das komplette Lothric Castle erkunden könnt, so habt ihr trotzdem jederzeit das Gefühl, euch stünde eine gigantische Welt offen. Hier hilft auch die große Sichtweite des Titels. Wenn ihr euch durch Gegnerhorden prügelt und dann entfernt am Horizont seht, wo ihr die Szenerie betreten habt, ist das schon sehr beeindruckend. Und wie schlagt ihr euch durch die großen Gebiete? Eigentlich genauso wie bereits immer in der Souls Reihe. Ihr startet zunächst mit einer von 10 Charakterklassen. Während der Ritter beispielsweise ordentlich austeilt und einstecken kann, ist der Zauberer eher der Mann für Magie und Verteidigung. Besonders Witzig ist die Bettler-Klasse, die euch ohne Kleidung und nur mit einem Holzschild bewaffnet in den Kampf schickt.

4 Kommentare Added

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  1. Konoe A Mercury 0 XP Neuling | 18.04.2016 - 10:15 Uhr

    Ich verstehe den ganzen Hype um die Serie nicht. Ich bin zwar erst mit Bloodborne eingestiegen und die Spiele sind auch ganz gut, aber für eine Wertung über 85% sind da einfach zu viele Mängel drin. Kamera und verhunzte Lock-on Funktion zum Beispiel. Gerade letzteres ist nervig, da die Figur ohne Lock-on zu blöd ist einen Gegner der direkt vor einem steht zu treffen.

    Grafisch ist es abseits des tollen Designs auch eher Durchschnitt…

  2. whittiDH 50 XP Neuling | 18.04.2016 - 12:37 Uhr

    Auf jeden Fall ein Must-have. Ich hoffe auf ein vom Gameplay her ähnliches, vom Setting und Story her allerdings komplett neues Game.

  3. TECHNOHEAD78 800 XP Neuling | 18.04.2016 - 12:43 Uhr

    Für mich mit das beste Game seit Release der X1. Und sehr nah dran an der Genialität des 1.Teil. Das Gegnerdesign ist wieder super und auch die Welt saugt einen in sich auf. Das Spiel hat natürlich Macken aber die werden von den positiven Dingen weit übertroffen. Für mich liegt das liegt DS3 bis jetzt gleich auf mit Bloodborne. Bin aber erst bei 40 Prozent. Kann mich der Wertung bis jetzt nur anschließen.

  4. MuddaTui 38495 XP Bobby Car Rennfahrer | 28.04.2016 - 08:15 Uhr

    Jetzt hab ich doch glatt euren Test übersehen und heute erst entdeckt. Lothric nimmt mich gewaltig in Anspruch. 😉 Für mich das absolute Highlight 2016! Mit der Kamera komme ich sehr gut zurecht und das anvisieren der Gegner ist eine große Hilfe. Die Framerate-Einbrüche sind zwar manchmal nervig, das vergesse ich aber einfach, weil hier einfach die Atmosphäre stimmt.

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