DOOM Eternal: Test zum adrenalinhaltigen Highspeed Shooter

Der DOOM Slayer kehrt zurück

DOOM Eternal

Corona hält die Welt in Atem und uns alle weitestgehend zu Hause. Doch Langeweile? Keine Spur, denn der DOOM Slayer eilt zur Hilfe! Mit DOOM Eternal erwartet euch ein rasanter, packender Shooter, bei dem garantiert kein Quarantäne-Koller aufkommt. Wir haben den neuen Serienteil von id Software und Bethesda für euch getestet.

Zeit, um nach Hause zurückzukehren! Nach den Geschehnissen auf dem Mars im 2016er Reboot DOOM macht ihr euch in der Haut des DOOM Slayers auf den Weg zurück zur Erde – und findet diese von Dämonen überrannt vor. Zeit also, die Schrotflinte auszupacken und den gehörnten Bestien die Gliedmaßen wegzuballern!

Was in Sachen Story zunächst nach „Typisch DOOM!“ und wenig originell klingt, entpuppt sich jedoch als recht unterhaltsam. Ihr bekommt durch coole Zwischensequenzen und zahlreiche Andeutungen immer wieder Story-Brotkrumen hingeworfen, die sich zu einer spannenden Lore rund um den DOOM Slayer und die Welt um ihn herum zusammensetzen. Die solltet ihr euch allerdings auch ein wenig selbst erarbeiten wollen, denn um wirklich in die Geschichte einzusteigen, müsst ihr euch die Infoeinträge sowie auffindbare Schriftrollen aufmerksam durchlesen.

Seid ihr an der Lore nicht interessiert, könnt ihr diese einfach überspringen und zu dem übergehen, wofür DOOM Eternal wie kein anderes Spiel steht: einem höllisch brachialen old-school Arcade-Shooter! DOOM Eternal bedient sich dabei der Formel seines Vorgängers und verfeinert diese noch einmal. Welle um Welle werfen sich euch abwechslungsreiche Dämonen-Gegner in den Weg, die euch keine Sekunde an Atempausen lassen. Ihr ballert mit der Schrotflinte und weiteren Waffen alles weg, was euch in die Quere kommt, ehe ihr euren Weg fortsetzen dürft.

Springen, Rennen und Ballern reicht dabei nicht, den eure Feinde verlangen von euch taktisches Vorgehen. So verfügen einige Bestien über Schwachstellen, die ihr zunächst ausschalten solltet. Der Revenant zum Beispiel ist ein agiler Feind mit Schulterraketen, die ihr schnell ins Visier nehmt. Arachnotrons, riesige Spinnenviecher mit Kopfgeschützen, nehmen euch gerne aus der Entfernung ran, können aber bei zerstörter Kanone blitzschnell in den Nahkampf übergehen. Und den fliegenden Cacodemons stopft ihr am besten eine Granate ins Maul, damit ihr sie danach mit einem Glory Kill beseitigen könnt?

24 Kommentare Added

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  1. DarrekN7 58960 XP Nachwuchsadmin 8+ | 22.03.2020 - 22:20 Uhr

    Das Spiel hat überall Bestnoten bekommen, ist aber nicht mein Ding. Fand schon das vorherige Doom zu schnell, zu hektisch… trieb mich halb in den Wahnsinn.

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  2. KeksDoseAXB 32260 XP Bobby Car Bewunderer | 22.03.2020 - 22:43 Uhr

    Sehr schöner Test und ziemlich alle Punkte, sowohl pro und Contra kann ich unterschreiben, wenn auch mir die Sprungpassagen wohl besser liegen, als dem Tester, denn große Probleme hab ich echt nicht gehabt, im Gebenteil, ich liebe die Abschnitte.
    Dass es keinen herkömlichen Multiplayer, oder gar Coop gibt finde ich zwar auch enttäuschend, aber meinen geliebten SnapMap-Editor vermisse wirklich mehr. Hoffe beides wird irgendwann doch noch seinen Weg ins Spiel finden.
    Doom Eternal ist für mich persönlich der beste Shooter seit langem. Hart, fair und ungemein Motivierend, auch wegen der vielen Upgrademöglichkeiten, die ich im 2016er Doom auch schon gefeiert hab. Absoluter Toptitel. 😊

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    • Freakshow 5780 XP Beginner Level 3 | 25.03.2020 - 06:38 Uhr

      SnapMap kommt bestimmt wieder. Der Modus war sehr beliebt und was einige Fans gebastelt haben kann ich nur staunen. Die Sprungpassagen sind nicht übertrieben schwer aber in manchen Level etwas nervig. Ich versteh schon was er meint.

      Bei Coop kann ich mir nicht vorstellen ob das gut funktioniert. Speziell auf den höheren Leveln wo man die Glorykills und Flammenkills regelrecht braucht. Ausser man kann sich die Pick-ups teilen. Ansonsten wäre es ein Coop-Erlebnis wie Battletoads damals auf dem NES.

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  3. Freakshow 5780 XP Beginner Level 3 | 25.03.2020 - 06:34 Uhr

    Guter Test. Vielleicht sehe ich ein wenig durch die Fan-Brille aber die Glorykills sind ziemlich zahlreich pro Gegner (abhänig von der Seite wo man steht und dem Körperbereich den man im Blick hat). Die meisten haben 4 oder mehr Glorykills. Aber unter Umständen mach mir das metzeln auch einfach ein bisschen zu viel Spass!

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