NHL 20: Test zu EAs Eishockeyspektakel

Dump & Chase

NHL 20

 
Die neue Eiszeit beginnt. In den USA und in Deutschland gleitet der Puck wieder durch die Eisstadien, Zeit für eine Runde NHL 20 auf der Xbox One. Wie sich EAs Hockeysimulation im Vergleich zum Vorjahr schlägt, erfahrt ihr in unserem Test.

Die NHL-Serie stagnierte in den vergangenen Jahren etwas. Zu oft verbesserten die Entwickler Kleinigkeiten oder brachten neue Spielmodi ein, statt sich lange mitgeschleppten Problemen zu stellen. Das hat sich mit NHL 20 teilweise geändert.

Am stärksten fallen die neuen Animationen ins Gewicht, denn einerseits verfügen eure Spieler über frische Schussanimationen, andererseits wurden auch die Animationsübergänge verbessert. Das ermöglicht euch schnellere Reaktionen und ein insgesamt erhöhtes Spieltempo.

Bekommt ihr einen überraschenden Pass an den Zonenrand oder setzt euch ein Verteidiger plötzlich unter Druck, könnt ihr nun reaktionsfreudig abziehen, statt den Moment an euch vorbeiziehen zu lassen.

Auch die Torhüter, vor allem der eigene, stehen seit Jahren in der Kritik. In NHL 20 bietet euch EA endlich Abhilfe. Die Keeper lassen nicht mehr so viele einfache Schüsse oder Laser von der blauen Linie durch, weil sie sich den einzelnen Spielsituationen nun anpassen.

Pässe oder langsame Schüsse lassen sie nicht mehr blindlings in die Mitte abprallen, sondern schnappen sich die Scheibe mit dem Fanghandschuh oder bugsieren sie ganz cool mit der Kelle aus dem Torraum hinter das Tor, wenn keine Gefahr eines Gegenspielers droht. Allein die erneuerte Torhüter-KI verbessert das Spielgefühl enorm, da sie für weniger Frust im Vergleich zu NHL 19 sorgt.

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