Stonefly: Test zum malerischen Mech-Abenteuer

Auf der Suche nach Papas Mega-Mech

Stonefly

 
Ihr steht auf witzige Genre-Mixturen à la Creature in the Well? Dann schaut euch mal Stonefly an. Das neue Spiel der Flight School Studios vereint auf spannende Weise Mech-Abenteuer, Plattformer und Crafting-Spaß miteinander. Ob das Ergebnis am Ende auch stimmt, erfahrt ihr in unserem Test.

In Stonefly schlüpft ihr in die Rolle der jungen Annika, die mit ihrem Vater in einer riesigen Waldwelt aufwächst. Hier sind Bäume nicht nur so groß wie Wolkenkratzer, auch die Bewohner des Waldes sind euch körperlich ebenbürtig. Also bewegen sich die Menschen in der Wildnis mit robusten Mechs fort, mit denen sie sich nicht nur gegen die Käfer zur wehr setzen, sondern auch wichtige Mineralien sammeln.

Nachdem ihr mit dem Mech eures Vaters, einem Andenken an eure verschwundene Mutter, abends eine Spritztour dreht, wird der Mech jedoch gestohlen. Das bricht eurem Vater nicht nur das Herz, sondern lässt auch seiner Enttäuschung über euch freien Lauf. Also fasst ihr einen Entschluss: Ihr verfolgt die Diebe und holt den Mech eures Vaters zurück. Koste es, was es wolle!

Nach der kurzen Tutorial-Mission, die euch die Vorzüge des Gameplays im Mech eures Vaters näher bringt, findet ihr jedoch schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Denn der erste Mech, den ihr für eure Suche erhaltet, ist ein regelrechter Schrotthaufen. Eure Aufgabe in der Welt ist es also nicht nur, die Spur der Diebe zu verfolgen, sondern auch genug Mineralien zu sammeln, um euren Mech Schritt für Schritt aufzurüsten.

Mit der Zeit schaltet ihr Baupläne für schnelleres Aufsammeln von Materialien, stärkeren Hüllen oder kälteresistente Bauteile frei, um auch in frostige Regionen vordringen zu können. Die Baupläne lassen sich in der Welt finden, fallen Annika meist jedoch durch pures Nachdenken in den Schoß, wenn es der Spielfortschritt so will. Das hemmt etwas das Gefühl der Erkundung, denn die Welt an sich dürft ihr frei entdecken.

Inhaltsverzeichnis

2 Kommentare Added

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  1. Markus79 34230 XP Bobby Car Geisterfahrer | 04.06.2021 - 09:52 Uhr

    Optisch finde ich es echt schön. Das die Steuerung wohl unpräzise und die „Kämpfe“ eher nervig sind ist natürlich nicht so toll. Daher ist es wohl eher ein GP-Kandidat für mich. Aber ne Chance kann man dem Game wohl aufgrund seiner malerischen Kulisse durchaus geben. 🤔

    Btw – Daumen hoch für nen tollen Testbericht. 👍🏼

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    • Quentara 9075 XP Beginner Level 4 | 04.06.2021 - 10:04 Uhr

      Danke Dir 🤩 Das Kampfsystem ist zum Glück etwas, was sich übers Balancing noch nachjustieren lässt. Zumindest, was die Anzahl der Gegnertypen und die Präzision angeht. Da bin ich guten Mutes, dass Flight School da noch dran werkeln wird.

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