The Darkness

The Darkness Review

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Das Gameplay

Der Xbox 360 Controller ist recht intuitiv und durchdacht für „The Darkness“ belegt worden.

 

Mit dem linken Stick kontrolliert ihr Jackies Laufrichtung (bei einem Klick auf diesen duckt ihr euch) und mit dem rechten Stick seine Blickrichtung. Ein Klick auf selbigen aktiviert den Zoommodus für genaueres Zielen. Oben und unten auf dem Digitalpad sind für den Wechsel zwischen den vier verschiedenen Kräften der Finsternis zuständig, mit links und rechts wechselt ihr durch euer Waffenarsenal.

 

Mit A führt ihr kontextsensitive Aufgaben, wie zum Beispiel Türen öffnen und mit anderen Charakteren interagieren, durch. Mit B ladet ihr eure aktuelle Waffe nach, X lässt Jackies Sichtfeld neu positionieren und mit Y vollführt ihr einen Sprung.

 

Mit dem rechten Bumper aktiviert ihr eine der vier verschiedenen Kräfte der Finsternis. Um diese nutzen zu können müsst ihr zuvor allerdings mit dem linken Bumper erst einmal die Finsternis aktivieren, was sich auch gleich dadurch bemerkbar macht das ihr nun links und rechts in eurem Blickfeld zwei furchteinflößende Tentakel mit rasiermesserscharfen Zähnen seht.

 

Die vier Kräfte der Finsternis stellen sich wie folgt dar: zuerst könnt ihr einen Tentakel lösen und euch dann aus dessen Sicht wie eine Schlange fortbewegen um Lichter zu zerstören, Türen zu öffnen, Gegner umzulegen und um an für Jackie unzugängliche Orte zu gelangen.

 

Die zweite Kraft bringt einen nicht zu unterschätzenden Tentakel mit besonders scharfer Speerspitze zum Vorschein, welcher euch befähigt Gegner aufzuspießen oder schwere Gegenstände aus dem Weg zu räumen.

 

Kraft Nummer 3 manifestiert sich in Form von zwei Pistolen, die eine feuert eine enorme Druckwelle ab und die andere stellt sich als extrem zielgenaue halbautomatische Pistole dar.

 

Die letzte und vierte Macht schließlich ist besonders cool und erzeugt eine Art schwarzes Loch, welches alle Objekte und Gegner in der Umgebung einsaugt und anschließend herumschleudert. Außerdem könnt ihr per Druck auf den rechten Bumper das schwarze Loch implodieren lassen, was oben genannten Effekt noch verstärkt.

 

Vom HUD bekommt ihr im Spiel die meiste Zeit recht wenig zu sehen, was den Realismus anheben soll und dazu dient den Spieler nicht unnötig abzulenken.

Ansonsten seht ihr eure gewählte Waffe nebst Munitionsvorrat sowie die gewählte Kraft der Finsternis. Eine Gesundheitsanzeige gibt es nur rudimentär (bei vermehrten Treffern färbt sich der Bildschirmrand immer röter bis hin zu eurem Ableben), ansonsten werdet ihr nur hin und wieder per Einblendung darüber informiert, dass ihr ein Extra freigeschaltet habt oder eine Mission erfolgreich abgeschlossen habt.

Drückt ihr auf „Start“, so bekommt ihr euer Waffenarsenal zu sehen, eine Karte von Manhattan sowie eine Übersicht über eure Kräfte der Finsternis.

 

Nun zum Spielablauf selbst: das Spielgebiet beschränkt sich auf den Stadtteil Manhattan und ist in mehrere Bezirke unterteilt. Diese erschließen sich genau wie die Story zwar recht linear, jedoch könnt ihr diese später allesamt frei erkunden und euch auch den zahlreichen Nebenmissionen, welche die Passanten und auch manche Schlüsselfiguren für euch in petto haben, widmen. Diese reichen von einfachen Botengängen bis hin zur Auslöschung einer ganzen Gang.

 

Zwischen den Bezirken könnt ihr euch per Pedes oder aber per U-Bahn bewegen. Dabei sei angemerkt, dass es sich wie gesagt um eine nahezu offene Spielwelt handelt und ihr nicht stur wie auf Schienen von einem Level zum nächsten fahrt um alles über den Haufen zu ballern, dass bei drei nicht auf dem Baum ist.

 

Im Verlauf der Story verschlägt es euch aus hier nicht näher genannten Gründen in die Hölle, welche sich für euch als Szenario des Ersten Weltkriegs darstellt.

Diese Abschnitte sind meines Erachtens zwar storytechnisch erforderlich, aber technisch sowie spielerisch im Vergleich zum restlichen Abenteuer eher mau und auch schwieriger zu meistern.

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