Assassin’s Creed: Origins

Test zum ägyptischen Traum

Paris für Anfänger

Wir waren in Paris, um Assassin’s Creed: Origins auf Xbox One X zu testen. Wie der neueste Ableger des Franchises abschneidet und wie das Spiel auf der neuen Konsole Microsofts läuft, erfahrt ihr im Test.

Wenn Ubisoft Redakteure nach Paris einfliegt, damit die Xbox One X-Version von Assassin’s Creed: Origins getestet werden kann, weiß man, dass es der Publisher und Entwickler ernst meint. Ubisoft betonte schon einige Male, dass es sich bei der Xbox One X-Fassung um die schönste Version von allen Plattformen handelt. Und was sollen wir sagen: Assassin’s Creed: Origins sieht auf Xbox One X wirklich einfach nur beeindruckend aus. Dabei haben wir in unserem Review Guide erfahren, dass es einen Day One-Patch für das Spiel geben wird, der noch ein paar technische Schwachstellen stopfen soll. Wobei angemerkt sein muss, dass wir während unserer Testsession auf sehr wenige Probleme gestoßen sind.

Doch fangen wir ganz von vorne an: Aufgrund der Tatsache, dass Assassin’s Creed: Origins bereits am 27. Oktober erscheint und die Xbox One X erst am 7. November an den Start geht, hat Ubisoft Redakteure nach Paris geschickt, um Assassin’s Creed: Origins schon im Vorfeld auf Xbox One X Dev-Kits testen zu können. Ganze fünf Tage bekamen wir Zeit, um das Spiel auf Herz und Nieren zu prüfen. Jeden einzelnen Tag standen uns die Türen zur Event-Location 12 Stunden offen – und natürlich haben wir diese Zeit ausgiebig genutzt. Viel Zeit, um etwas von der französischen Metropole zu sehen, blieb uns dadurch zwar nicht (außer, um wenigstens einmal den Eiffelturm zu sehen, aber das ist eine andere Geschichte), doch schließlich waren wir ja auch zum Spielen da.

Kommen wir erst einmal zu den Fakten. Assassin’s Creed: Origins‘ Hauptgeschichte ist in etwa 35 bis 40 Stunden durchgespielt. Dabei könnt ihr allerdings nicht schnurstracks die Hauptmissionen zocken, sondern seid zwischenzeitlich zum Aufleveln durch Nebenaufgaben gezwungen. Das mag auf den ersten Blick abschreckend klingen, doch Obacht liebe Leser: Die Nebenmissionen des Spiels sind abwechslungsreich gestaltet, bergen die ein oder andere interessante oder amüsante Geschichte und spielen angesichts des Settings stets im wunderschönen virtuellen Ägypten.

Zeit, um auf alle Nebenmissionen des Spiels einzugehen blieb durch den straffen Zeitplan zwar nicht, doch glaubt uns, wenn wir euch sagen, dass es nur sehr wenige bis gar keine Frustmomente oder genervte Aufseufzer gab, weil wir schon zum sechsten Mal einem Charakter unauffällig folgen und ihn belauschen mussten. Tatsächlich finden sich solche Missionen gar nicht mehr in Assassin’s Creed: Origins.

Ein Kritikpunkt an den Vorgängern, den Ubisoft mit dem neuesten Ableger des Franchises komplett ausgemerzt hat. Ebenso wie das ständige Wegsterben eurer Mitstreiter in Eskortmissionen. In Assassin’s Creed: Origins gehen die begleitenden Charaktere zwar zu Boden, wenn sie zu stark verletzt wurden, jedoch sterben jene nicht und zwingen euch somit nicht zum Neustart der Mission. Stattdessen sind die Kerle und Kerlinnen bis zum Ende des aktuellsten Kampfes kampfunfähig, raffen sich aber wieder auf, sobald ihr dem letzten Gegner das Herz herausgerissen habt.

30 Kommentare Added

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    • Dagget0s | 2490 XP 6. November 2017 um 18:33 Uhr |

      Auf jeden Fall. Spiel es gerade das 2te Mal durch. Dann hab ich meine 1000GS.
      Aber wo bleibt der 4k HDR Patch?? 😉




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