DOOM Eternal: Test zum ersten Teil des DLC The Ancient Gods

Endgame auf Steroiden

DOOM Eternal: The Ancient Gods

 
Denn das Balancing gerät durch die schiere Anzahl an Feinden gerne mal aus den Fugen. Auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad oft zu leicht, geht es danach einfach nur noch unbarmherzig und im Stile der Slayer Tore aus dem Hauptspiel zur Sache. Fun Fact: Auch in The Ancient Gods – Part One gibt es diese Tore. Doch durch den angehobenen Schwierigkeitsgrad sind diese sogar leichter als der Rest des DLC. Außerdem findet ihr noch Herausforderungen und andere Geheimnisse, wenn ihr die drei neuen Areale genau genug erkundet.

Leider bietet euch DOOM Eternal: The Ancient Gods – Part One keine neuen Waffen. Der Slayer geht mit den gleichen Geschossen wie im Hauptspiel an den Start. Dafür sind neue Feindesklassen sowie Bosse mit von der Partie. Die Turrets, mit Augen ausgestattete Türme, können nur durch das Zerstören der Augen gesprengt werden und sorgen für neue taktische Überlegungen. Der Blood Maykr ist ein durch die Hölle korrumpierter Engel, während die Ghosts transzendente Geistererscheinungen sind die von anderen Dämonen Besitz ergreifen.

Drei neue Runen gibt es ebenfalls zu ergattern. Der Desperate Punch verdoppelt den Schaden des Blood Punch bei einer Gesundheit unter 75, der Break Blast erzeugt eine Schockwelle, wenn ihr die Schwachstellen eines Feindes zerstört und der Take Back ermöglicht euch, euch nach dem Tod euer Leben zurückzuholen, indem ihr euren Schlächter tötet. Mehr gibt es nicht zu ergattern, eben weil ihr bereits mit allen Runen des Hauptspiels ausgestattet seid.

Grafisch steht DOOM Eternal: The Ancient Gods – Part One dem Hauptspielt natürlich in nichts nach. Euch erwartet rasante Action mit einer flüssigen Framerate und toll designten Locations. Die Atlantica ist durch ihr weltliches Design eine willkommene Abwechslung und begeistert zusätzlich durch einen kleinen Tiefseepart. Musikalisch übernimmt nach dem Rosenkrieg mit Mick Gordon Komponist Andrew Hulshult das Soundtrack-Zepter. Er bleibt dabei dem Stil seines Vorgängers treu und liefert brachiale Riffs, die die Action gekonnt unterstreichen. Leider blieb uns der Soundtrack jedoch nicht so im Ohr wie der von Gordon, was aber auch damit zusammenhängen kann, dass wir uns zu sehr aufs Gemetzel konzentrieren mussten.

Inhaltsverzeichnis

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11 Kommentare Added

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  1. Albion74 8060 XP Beginner Level 4 | 02.11.2020 - 10:32 Uhr

    Danke für den Test. ??

    Werde auf der neuen Konsole mal das Hauptspiel antesten. Wenn das zu heftig für den alten Mann ist werden die Götter leider ohne meinen Besuch auskommen müssen. ?

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