DreamWorks Dragons: Aufbruch neuer Reiter: Test zum neuen Drachenabenteuer

Lieber gut kopiert als schlecht selbst gemacht

Dragons: Aufbruch neuer Reiter

 
Eine gewisse Ähnlichkeit zur Zelda-Reihe können die Entwickler nicht leugnen. Sowohl optisch, als auch spielerisch, erinnert „Dragons: Aufbruch neuer Reiter“ an den beliebten Nintendo Helden. Das komplette Spiel wird übrigens aus Vogelperspektive gesteuert und durch Drücken der „LB-Taste“ wechselt ihr zwischen den beiden Protagonisten hin und her, ihr dürft also sowohl den Reiter als auch seinen kleinen Begleiter steuern.

Ein notwendiges Feature, denn einige Rätsel und Hindernisse können nur durch harmonisches Zusammenspiel gelöst und überwunden werden. Ist euch ein Weg durch einen reißenden Fluss versperrt, so reicht ein Atemhauch von Patch, um die Oberfläche zu vereisen und euch das Überqueren zu ermöglichen. Klingt simpel? Ist es auch!

Auch das Kampfsystem steht dem Ganzen in Nichts nach. Die Kombination aus Blocken, Ausweichen und Schlagen reicht aus, um jeden Feind ins Nirwana schicken zu können. Solltet ihr dennoch einen Hieb kassieren, frischt ein Trank eure Gesundheit im Nu wieder auf.

Innerhalb des schlauchartigen Leveldesign werdet ihr immer wieder verschlossene Truhen finden. Diese Kisten können neben Erz oder Kräutern auch mächtige Waffen und Rüstungen enthalten, die euch im Kampf gegen die Wikinger einen großen Vorteil verschaffen.

Die nützlichen Ressourcen verstecken sich aber nicht nur in Schatzkisten, sondern können auch von gefallenen Gegnern, zerschnittenen Pflanzen oder zerstörten Kisten aufgesammelt werden. Im Laufe des Spiels tauscht ihr diese dann gegen Elixiere ein, verbessert eure Waffen und Rüstungen oder fertigt diese gar komplett neu an.

All jenes ist aber rein optional. Ihr werdet zu keiner Zeit gezwungen, eure Waffen zu verbessern oder den verstärkten Wikingerhelm aufzusetzen. Wäre auch gar nicht nötig, denn selbst mit der Standardausrüstung ist das Abenteuer – selbst für Anfänger – äußerst einfach zu bewältigen. Die Zielgruppe bezieht sich klar auf die jüngeren Spieler unter uns, was sich dementsprechend im Schwierigkeitsgrad widerspiegelt.

6 Kommentare Added

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  1. Robilein 172005 XP P3P3 L3 P3W P3W Shot 1 | 10.02.2019 - 23:56 Uhr

    Also nicht nur ich mache Nachtschichten, sondern auch @Fuchsl91😂😂😂

    Film war genial. Haben den im Kino gesehen. Waren da gleicher Meinung. Wie bei Hotel Transilvanien 3 bester Teil. Echt schöner Film.

    Schade das wieder so wenig Liebe in die Spieleumsetzung gesteckt wurde. Aber da ich es schon nachspielen möchte und ich Achievement Hunter bin leihe ich es mir im Internet aus. Weil 40€ einfach zu viel ist.

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    • Patrick2Go 16195 XP Sandkastenhüpfer Level 3 | 11.02.2019 - 06:33 Uhr

      Wo lässt sich das denn ausleihen? So könnt ich der Freundin mal ne Freude machen 😀

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      • Fuchsl91 960 XP Neuling | 11.02.2019 - 07:25 Uhr

        Eine Freude ist es wohl dann, wenn sie ein großer Fan der Reihe ist. Aber selbst dann wollte – zumindest bei mir – der Funkte nicht wirklich überspringen.

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  2. Fenistair 20045 XP Nasenbohrer Level 1 | 11.02.2019 - 08:09 Uhr

    Eigentlich schade. Das Dragons-Universum ist an sich ne richtig schöne Sache, da schmerzen solch lieblose Umsetzungen schon. Am schwierigsten finde ich die 40 € für fünf Stunden Spiel. Es gibt Spiele im Store, die bei doppelter Länge die Hälfte kosten…

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