Electronic Super Joy

Test zum elektrisierenden Plattformer

Eine hektische Reaktionsprüfung

Test zum elektrisierenden Plattformer

Angefeuert von einem treibenden Soundtrack könnt ihr euch in Electronic Super Joy seit dem 20. Januar 2016 in einem anspruchsvollen Hindernislauf unter Beweis stellen. Der Plattformer kostet 9,99 Euro und kann jederzeit aus dem Xbox Games Store heruntergeladen werden. Wir haben uns das knifflige Abenteuer angesehen und wollen euch in diesem Test erläutern, ob Electronic Super Joy sein Geld wert ist.

In den zahlreichen Leveln erwartet euch eine hektische Reaktionsprüfung in kontrastarmen Umgebungen. Das Spiel verfolgt optisch seinen eigenem Stil und wird durch den elektronischen Sound passend untermalt. Dabei stellen sich eurem Helden haarsträubende Hindernisse in den Weg, die durch gekonntes Knöpfchendrücken überlistet werden sollen. Mit exakt getimten Sprüngen weicht ihr den umherschwirrenden Geschossen aus, die euch kaum Platz für große Experimente lassen. Meistens steht euch nur ein einziger Laufweg zur Verfügung, der erst mal durch etliche Versuche gefunden werden muss.

Die Steuerung ist Präzise, sodass ihr die tödlichen Abgründe in dieser Hinsicht frustfrei überwinden könnt. Trotzdem ist der Schwierigkeitsgrad alles andere als einsteigerfreundlich und fordert eure volle Aufmerksamkeit. Die eigenwillige Darstellung stellt sich teilweise als weiteres Hindernis dar und lässt erschwerend die Übersicht vermissen. Nur wenn ihr über die nötige Geduld verfügt, werdet ihr euch an Electronic Super Joy wahrlich festbeißen können. Wer sich allerdings generell schon an Jump and Run Spielen die Zähne ausbeißt, sollte um Electronic Super Joy einen großen Bogen machen.

Obwohl die Levelgestaltung immer wieder neue Spielelemente einbringt und der Soundtrack sich stimmig in die plötzlichen Veränderungen der physikalischen Gesetze einschmiegt, fehlt es dem Spiel auf Dauer gesehen schlichtweg an Abwechslung.

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