Flottenmanöver: Test zur quadratischen Seeschlacht

Geschickte Aufklärung des feindlichen Territoriums

Test zur quadratischen Seeschlacht

Vor dem Spielstart müsst ihr bei Flottenmanöver zunächst eure Wahl für “Klassisch“ oder die aufgepeppte Variante, “Konflikt auf See“, fällen. Während ihr im klassischen Modus jeweils nur einen Schuss pro Runde zur Verfügung habt, bietet das Spielprinzip bei “Konflikt auf See“ viele weitere Optionen.

So sind eure Seekreuzer mit unterschiedlichen Bonuseigenschaften ausgerüstet, euch stehen pro Spielrunde mehrere Aktionspunkte zur Verfügung und die geschickte Aufklärung des feindlichen Territoriums nimmt einen strategischen Einfluss auf den Ausgang der Partie ein.

Ihr könnt beispielsweise einen Aufklärer von eurem Flugzeugträger losschicken und so in wenigen Spielrunden eine ganze Bahn des Gegners erkunden. Oder ihr schmeißt eine Mine ab, die nach einem weiteren Treffer großräumig für Zerstörung sorgt. Ihr habt gleich mehrere Fraktionen zur Auswahl, die sich in ihrer Feuerkraft und Waffensystemen unterscheiden. Die neuen taktischen Mittel bringen Schwung und verhelfen dem Spiel zu einem taktischen Tiefgang.

Trotzdem möchte der Funke gegen den Computergegner nicht so recht überspringen und kann euch höchstens für wenige Runden bei Laune halten. Der Computer macht auf den einfachen Schwierigkeitsgraden einen planlosen Eindruck und fordert euch kaum, kann jedoch auf “Schwer“ zum größten Teil überzeugen.

Entweder tretet ihr im selbst erstellten Spiel gegen die KI an, bestimmt eure Fraktion, den Spielmodus und den gewünschten Schwierigkeitsgrad. Oder ihr stürzt euch alternativ in eine 30 Missionen umfassende Kampagne. Zwar trumpfen die einzelnen Szenarien durch unterschiedliche Aufgaben auf, die dem Spielprinzip geschuldet aber immer auf den gleichen Ablauf hinauslaufen.

Wer Flottenmanöver für den Onlinemodus ins Auge gefasst hat, wird leider enttäuscht werden. Denn Gegenspieler finden sich im öffentlichen Bereich kaum. Verbindungsbrüche und eine fehlende Lobbyübersicht tragen Rest zum desaströsen Onlineerlebnis bei.

So bleibt euch quasi nur die Option, mit einem Kumpel vor dem heimischen Fernseher eine Mehrspielerpartie auszutragen. Doch hier muss eine Vertrauensbasis bestehen, damit ihr euch nicht gegenseitig in die Karten schaut.

Grafisch steht die Übersichtlichkeit im Vordergrund und erfüllt ihren Zweck. Die Angriffe werden im oberen Bildschirmbereich stets durch eine kurze Animation in Szene gesetzt. Die ständigen Wiederholungen und lieblosen Darstellungen sorgen jedoch für keinen echten Augenschmaus.

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