King’s Bounty 2: Test zum rundenbasierten RPG-Epos

Drei Dekaden pure Nostalgie

Im Jahre 1990 erblickte King’s Bounty das Licht der Videospielwelt, das als Vorläufer der Heroes of Might and Magic-Reihe gilt, die Mitte der Neunziger auf dem Heimcomputer ebenfalls für reichlich Furore sorgte.

Bereits damals war das innovative Spieleprinzip des Fantasy-Spiels zweigeteilt, so konnte man mit seinem Charakter – Ritter, Paladin, Barbar oder Zauberin – die abenteuerliche Spielwelt frei erkunden, lukrative Schätze bergen oder zahlreiche Gespräche mit den redseligen Bewohnern der vier großen Kontinente führen. Als Entlohnung für erfolgreich absolvierte Missionen erhielt man dann wertvolles Gold, das man unter anderem für neue Militäreinheiten oder effektive Zaubersprüche investieren konnte.

Das ausgebuffte Truppensystem bot insgesamt fünf verschiedene Klassen, die je nach individueller Zusammenstellung verschiedene Moralauswirkungen zufolge hatten, die sich dann im Kampf bemerkbar machten.

Gut dreißig Jahre später folgt nun der zweite Streich des beliebten Fantasy-RPGs für die Konsole und möchte dahingehend natürlich an alte Erfolge anknüpfen. Wir verraten euch im Folgenden, ob das vielversprechende King’s Bounty 2 auf der Xbox Series X die hohen Erwartungen erfüllen kann.

Inhaltsverzeichnis

5 Kommentare Added

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  1. Der falsche Diego 34865 XP Bobby Car Geisterfahrer | 11.09.2021 - 22:37 Uhr

    Vielen Dank für den guten Test. Schön Detailliert und ich habe alle wichtigen Infos vor mir die ich brauche. Das Spiel habe ich auf jeden Fall noch auf meiner Liste. Der Test kommt mir da gerade recht und stimmt mich doch sehr Positiv. Wird mein nächstes großes Game nach Tales of Arise werden.

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  2. buimui 39460 XP Bobby Car Rennfahrer | 12.09.2021 - 00:22 Uhr

    Danke für den Test. Hört sich sehr interessant an und könnte was für mich sein. Finde es super wie detailliert du deinen Test geschrieben hast. So kann man Pro und Contra wunderbar abwägen. 👍

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  3. Tobi-Wan-Kenobi 14180 XP Leetspeak | 12.09.2021 - 00:26 Uhr

    Bin bei gut 60 Stunden Spielzeit angekommen mittlerweile und noch nicht durch.
    Am meisten nervt in der Tat das gemächliche Reisetempo da man doch viel von A nach B und C laufen muss. Und warum man dann ausgerechnet statt nen Knopf zum Rennen einen zum gehen ins Spiel „baut“ erschließt sich mir dann null. 🤷🏻
    Ansonsten finde ich den teils arg schwankenden Schwierigkeitsgrad in den Kämpfen nicht unbedingt sagen wir Mal gut. + Die Wahrsager Quest Reihe (die anscheinend optional ist, ist je nach Mission wirklich ein schlechter Witz, einige wenige davon sind für den Großteil der Spieler unmöglich schwer).

    Hört sich jetzt sehr negativ an, weil ich mich eben auch nur über die negativen Punkte geäußert habe. Davon abgesehen ist das Spiel der Hammer und ein Segen für Konsoleros. Wenn ich an die Jahre vor XCOM und sogar danach denke… Rundenstrategie auf Konsole? Jetzt? Schlag auf Schlag! Gears Tactics, Wasteland 3, Order of Battle WW2, Warhammer Mechanicus, Warhammer Space Wolves, Warhammer Storm Ground… Und mir fallen gerade nicht Mal alle ein. Dazu kommen demnächst noch Battlesector WH40k Baal, Disciples 4(?), King Arthur… Es ist ein Fest. 😍
    Bei den negativ Punkten in der Optik und in der Open World möchte ich nicht zustimmen, finde alles sehr stimmig für ein solches Spiel. Aber das ist eben auch Geschmackssache. Guter Test. Danke

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  4. Homunculus 108070 XP Master User | 12.09.2021 - 09:36 Uhr

    Bis zu dem Punkt mit de Taktikkämpfen war ich noch voll interessiert, dann war ich raus.

    Das dauert mir persönlich immer viel zu lange. Weswegen ich auch riesen Bogen um so Spiele wie FF Tactics oder Fire Emblem mache.

    Der Test selbst ist sehr schön geschrieben.

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