Narcosis: Test zum Unterwasser-Psychothriller

Isolation im Ozean

Was soll man als scheinbar einziger Überlebender unter Wasser nach einem derartigen Trauma bloß machen? Soll man sich dem totbringenden Schicksal fügen und einfach aufgeben oder nimmt man den schier ausweglosen Kampf an und versucht entschlossen, einen Weg zurück an die rettende Oberfläche zu finden? In dem Unterwasser-Thriller erlebt ihr vielleicht sogar eine Mischung aus beidem…

Prinzipiell ist Narcosis ein Ego-Shooter, ohne dabei großen Wert auf gestählte Action zu legen. Vielmehr soll eine scheinbar aussichtslose Lage eines Individuums inmitten des düsteren Ozeans dargestellt werden, so seid ihr auf eurem Unterwasserspaziergang völlig auf euch alleine gestellt und versucht, dem permanent drohenden Tod von der Schippe zu springen.

Hin und wieder kommt es dabei zu ungewollt komischen Schockmomenten, die euch unweigerlich verdeutlichen sollen, in welch angespannter Lage sich unser armer Taucher befindet, beispielsweise erscheinen hinter eurem Rücken irgendwelche Gestalten, die wohl mal ehemalige Oceanova-Mitarbeiter gewesen sind. Leider sind solche Szenen nicht immer allzu sehr verängstigend, da aufgrund der Vorhersehbarkeit solcher Momente die nötige Dramatik und Intensität schlicht nicht gegeben ist.

Bevor ihr euch jedoch in das mehr oder weniger nervenaufreibende Abenteuer stürzen dürft, werden euch im firmeneigenen Oceanova-Schwimmbad eures Vertrauens rückblickend die Grundlagen des „Grusel-Ego-Divers“ erklärt, darunter selbstverständlich auch, auf was ihr alles bei eurem nassen Rundgang zu achten habt wie beispielsweise die Anzahl eurer Leuchtfackeln oder die lebensnotwendige Sauerstoffanzeige, die bei erhöhter Pulsfrequenz mehr in Anspruch genommen wird als gewöhnlich.

Obwohl ihr im kurzen Tutorial ausdrücklich darüber informiert werdet, dass ihr eure Oxygenium-Anzeige stets im Auge haben solltet, erreicht ihr nach kurzer Zeit immer wieder nützliche Auffüllstationen, an denen ihr Luft schnappen und gleichzeitig eure Leuchtfackeln aufstocken könnt. Das wiederum lockert das ansonsten bedrückende Spielgeschehen etwas auf.

10 Kommentare Added

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  1. Porakete 154490 XP God-at-Arms Silber | 03.06.2017 - 19:38 Uhr

    Klingt ok, aber ich hatte mir ein bisschen mehr von dem Spiel erhofft. Werde es mir wohl mal im sale kaufen.

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  2. Poing68 125185 XP Man-at-Arms Gold | 03.06.2017 - 20:26 Uhr

    Hört sich ganz interessant an. Mal sehen was der kosten soll.

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  3. oOStahlkingOo 26035 XP Nasenbohrer Level 3 | 03.06.2017 - 22:00 Uhr

    Knapp 20 Euro kostet das Teil und dann nur rund 4 Stunden,keine gute Story,kaum Höhepunkte- Ich warte bis es im Sale ist… Wenn es irgendwann mal 5 Euro kostet,dann schlage ich zu..

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  4. Dr Gnifzenroe 140385 XP Master-at-Arms Bronze | 04.06.2017 - 09:48 Uhr

    20 € ist mir das dann wohl doch nicht wert. Im Sale für die Hälfte gerne mal.

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  5. Maxolomeus 18940 XP Sandkastenhüpfer Level 4 | 04.06.2017 - 11:26 Uhr

    Naja was für Aufregung erwartet man von dem Setting. Finde die Idee sehr schön und wenn die Wirkung erzielt wird, dass man sich unglaublich isoliert und einsam fühlt, dann haben die Entwickler ja alles richtig gemacht. Vielleicht halt einfach nur eher am Geschmack der Zielgruppe vorbei. Weiß noch nicht, ob ich reinschauen werde.. Wobei im dunklen Zimmer mit Surround dürfte das ja erst recht stimmig sein.

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  6. Spongebuu 85220 XP Untouchable Star 3 | 04.06.2017 - 11:27 Uhr

    ist leider zu sehr walking simulator um für mich interessant zu sein D: schade, ich mag unter Wasser settings.

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  7. Felsgrad 12250 XP Sandkastenhüpfer Level 1 | 04.06.2017 - 12:11 Uhr

    Story erinnert mich stark an „Der Schwarm“ von Schätzing. Finde ich vom Thema sehr interessant. Kann man sich mal ansehen.

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  8. El Gran Rabo 22945 XP Nasenbohrer Level 2 | 05.06.2017 - 11:38 Uhr

    Hört sich nicht wirklich interessant an und die Bilder gefallen mir auch nicht so.

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