Victor Vran: Overkill Edition

Test zur infernalen Vampirjagd

Freund oder Beute?

Im actionreichen Hack&Slay Victor Vran übernehmt ihr die Rolle des Titel gebenden Helden, einem geheimnisvollen Dämonenjäger, der eigentlich nur seinen vermissten Freund Adrian sucht, der sich irgendwo in dem finsteren Örtchen Zagoravia herumtreiben muss. Warum in der Stadt aber plötzlich alles drunter und drüber geht, wieso ihr überhaupt auf der Suche nach eurem besten Kumpel seid und weshalb hier überall grässliche Dämonen und andere Höllenkreaturen ihr Unwesen treiben, bleibt weitestgehend verschleiert.

Nachdem ihr kurzerhand die hiesige Herrscherin im Schloss Zagore, das euch sozusagen als Stützpunkt im Kampf gegen das Böse dient, um nützliche Informationen bezüglich des Verbleib Adrians gebeten habt, geht es dann in justierbarer isometrischer Ansicht auch gleich ans Eingemachte, ohne dabei die Handlung motivierend voranzutreiben. In Victor Vran geht es nämlich eher darum, möglichst viele Ausgeburten der Hölle niederzumetzeln und obendrein richtig fette Beute zu machen. Euer ach so geliebter Freund bleibt dabei völlig auf der Strecke.

Vom Schloss aus wählt ihr mittels einer topographischen Stadtkarte unkompliziert euer nächstes Missionsgebiet in Zagoravia aus. Dabei erhaltet ihr stets eine informative Übersicht, die euch unter anderem sämtliche Herausforderungen des jeweiligen Gebietes anzeigen. Solche Challenges versprechen euch zusätzliche Erfahrungspunkte, mit denen ihr euren Charakter sukzessive aufwertet. Dreht ihr zudem den Schwierigkeitsgrad nach oben, erhöhen sich dementsprechend auch die lukrativen Belohnungen, die ihr einheimsen könnt. Da es euch jederzeit möglich ist, sämtlich freigeschalteten Spielareale erneut zu besuchen, könnt ihr unvollständige Herausforderungen auch im Nachhinein noch erledigen.

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