World War Z: Test zum nervenzerfetzenden Koop-Erlebnis

Nichts für Story Liebhaber

World War Z

Während in Moskau eine verzweifelte Gruppe versucht, einen Weg in den geheimen Kreml-Bunker zu finden, muss ein Militärtrupp in der heiligen Stadt Jerusalem einen Wissenschaftler lokalisieren. Nur dieser kann das Waffensystem einer verlassenen Satellitenbasis aktivieren. Die Welt ist von einer tödlichen Epidemie befallen und es obliegt euch, sie zu retten.

Ohne viel Gedöns findet ihr euch im schlanken Hauptmenü wieder. Dort könnt ihr euch für einen kurzen Überblick durch die einzelnen Klassen klicken und euch so mit deren Fähigkeiten und Equipment vertraut machen. Als Spielmodi stehen euch eine Koop-Kampagne – welche sowohl off- als auch online gespielt werden kann – als auch klassische PvP-Modi zur Verfügung.

Die Kampagne besteht aus vier Kapiteln, welche wiederum in mehrere Episoden unterteilt worden sind. Ihr könnt euch also von Beginn an einem Kapitel stellen und dieses der Reihe nach abschließen oder aber nur einzelne Folgen davon spielen. Fans von “Left 4 Dead” wird diese Art von Kampagne ziemlich bekannt vorkommen, denn das Ganze wirkt wie eine Kopie des Titels der Xbox 360. Ähnlich seinem Vorbild sind die Kapitel in sich abgeschlossen und erzählen keine fortlaufende Geschichte.

Für den Durchlauf einer Folge könnt ihr – je nach Schwierigkeitsgrad – durchaus eine Stunde oder mehr einplanen. Ihr habt die Auswahl zwischen fünf Schwierigkeitsgraden, welcher vor jeder Episode neu gewählt werden kann. Je höher die Stufe, desto mehr Zombies werden auf euch losgelassen und umso weniger Munition und Medikits liegen für euch bereit. Auch das Feuern auf Mitspieler bewirkt einen höheren Schaden. Ihr solltet also auch in der Hitze des Gefechtes stets die Ruhe bewahren und auf den richtigen Kopf zielen.

Insbesondere auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist ein eingespieltes Team fast unumgänglich, denn ohne koordiniertes Vorgehen und eine klare Kommunikation wird man von den Untoten schlichtweg überrannt. Wer es einfacher mag, kann das Spiel auch gut Solo meistern. Seinen wirklichen Reiz entfaltet “World War Z” aber erst mit menschlichen Partnern.

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