World War Z: Test zum nervenzerfetzenden Koop-Erlebnis

Ruckelfreie Baller-Orgie

World War Z

In technischer Hinsicht befindet sich der Shooter aus der Verfolgerperspektive auf einem hohen Niveau. Besonders überrascht hat uns dabei die stabile Framerate des Titels. Die hunderten gerenderten Untoten machen in ruckelfreien 60 Bildern pro Sekunde Jagd auf uns. Auch die toll gestaltete Umgebung trägt ihren Teil zur überzeugend schaurigen Atmosphäre bei.

Egal ob in den verschneiten Gassen von Moskau, auf den staubigen Dächern von Jerusalem oder dem feuchten Untergrund der Metropole New York: Die Welten sind authentisch und hübsch anzusehen. Für einen Titel, den es schon für unter 40 € zu kaufen gibt, absolut überzeugend.

Für jede Klasse könnt ihr übrigens verschiedene Charaktere wählen, die sich aber nur rein optisch voneinander unterscheiden. Diese sind an die jeweiligen Episoden gebunden, was aber nur theoretisch für Abwechslung sorgt. Aufgrund der fehlenden Story und der damit verlorenen Tiefe sind sämtliche Charakter am Ende einfach austauschbar und blass.

Während die Grafik für eine positive Überraschung sorgte, hinkt der Sound etwas hinterher. Die englischen Originalsprecher sind zwar allesamt stimmig, leider fehlt es auch ihnen aufgrund der fehlenden Hintergrundgeschichte und Textpassagen an der nötigen Abwechslung.

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