Shadow of the Tomb Raider: Test zum dritten Lara-Abenteuer

Südamerikanische Idylle

Die Einführungssequenz von Shadow of the Tomb Raider entführt euch nach Mexiko, in welcher euch die Grundlagen des Action-Adventures anhand kleinerer Tutorials geschickt präsentiert werden. Bereits hier kommt ihr in den vollen Genuss der sowohl fantastischen Inszenierung als auch der überragenden Bombast-Grafik, die eure Kauleiste problemlos in untere Stockwerke befördert.

Die abwechslungsreichen Umgebungen strotzen nur so vor liebevollen Details, die verschiedenen Charaktermodelle sehen schlicht grandios aus und die gesamte Spielwelt versprüht durchgehend einen unvergleichlichen Charme der Extraklasse. Besonders die realitätsnahe Mimik der Protagonisten wird euch sicherlich schwer beeindrucken, da jedwede Emotion anhand des perfekt umgesetzten Gesichtsausdrucks großartig abzulesen ist. Insgesamt sucht die intensive Atmosphäre sowie die nahezu greifbare Anspannung von Shadow of the Tomb Raider seinesgleichen und wird euch garantiert verzaubern und lässt euch tief in das unterhaltsame Abenteuer abtauchen.

Nachdem ihr den mexikanischen Día de Muertos überstanden habt, führt euch eure spannende Reise per Flugzeug weiter ins hochgelegene Peru. Dort erwarten euch neben einem ebenso anmutigen Ambiente atemberaubende Schauplätze, geheimnisvolle Höhlensysteme und idyllische Landschaften, die euch zum akribischen Erkunden und motivierendem Entdecken einladen. Dabei ähnelt Shadow of the Tomb Raider seinen beiden älteren Geschwister-Spielen sehr, obwohl ihr im aktuellen Teil wesentlich ausufernde Dschungel-Areale und weitläufigere Untergrundgebiete vorfinden werdet.

Die daraus zu schließende Annahme, dass sich das eigentliche Hauptspiel demzufolge erweitert, ist aber leider falsch, da ihr das Spielende dennoch nach circa 12 – 15 Stunden erreicht habt. Lediglich die zahlreichen Sammelgegenstände, unzähligen Schätze und versteckten Geheimnisse lassen euch nach erfolgreichem Abschluss des Hautspiels zusätzliche – und mit den beiden anderen Titeln verglichen mehr – Spielstunden in Peru versenken.

Wer hingegen eine waschechte Schatzsucher-Herausforderung sucht, sollte vor Spielbeginn den neu integrierten Rätsel bzw. Geländemodus auf „schwer“ stellen, der euch zusätzliche Kopfnüsse beim Bewältigen aller Hindernisse bescheren wird. Dabei erhaltet ihr beispielsweise auf euren Erkundungstouren weniger akustische oder visuelle Unterstützung, sodass ihr unter anderem auf Laras nützliche Kommentare oder hilfreiche Geländemarkierungen, die euch den richtigen Weg weisen, komplett verzichten müsst. Des Weiteren steckt Lara auf höherer „Kampfschwierigkeit“ nicht so viele Treffer ein, sodass ein behutsames Vorgehen eindringlich empfohlen wird.

14 Kommentare Added

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  1. MirkoMaik 26130 XP Nasenbohrer Level 3 | 07.10.2018 - 15:01 Uhr

    ich freu mich auch wie bolle drauf, aber da ich momentan zuviel habe, wird es sich hinten mit anstellen müssen

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  2. serevo 2100 XP Beginner Level 1 | 20.10.2018 - 14:19 Uhr

    Gutes Spiel aber von der Story zu kurz und uninteressante Nebenmissionen.

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  3. IamSchmiddy 9860 XP Beginner Level 4 | 03.11.2018 - 14:27 Uhr

    Ach Lara, sobald du vom Preis unter 30€ fällst sehen wir uns wieder! Alte Liebe rostet nicht

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