Stuntman Ignition: Stuntman Ignition Review

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Das Gameplay
Eure Herausforderung auf den Filmsets kristalliert sich hauptsächlich in Form der Anweisungen des Regisseurs heraus. An speziell markierten Stellen auf eurer Strecke müsst ihr über brennende Häuser springen, unter umgestürzten Bäumen hindurch fahren oder um Haaresbreite an einer Wand entlang fahren. Je besser und genauer ihr das macht, desto besser fällt natürlich eure Bewertung am Ende der Szene aus. Neben Punkten erhaltet ihr nämlich noch eine Bewertung von ein bis fünf Sternen. Ein bis zwei Sterne sind leicht zu schaffen, wer jedoch alle fünf möchte muss fehlerfrei und ohne Unterbrechung den gesamten Dreh inklusive aller Stunts abfahren beziehungsweise vollführen.
 
Der Schwierigkeitsgrad ist jedoch nicht zu unterschätzen: das erste Stuntman, allerdings noch von Driver-Erfinder Reflections, war berüchtigt für dessen extrem hohen Schwierigkeitsgrad, welcher sich nur für frustresistente Naturen eignete. Ohne haargenaues Vorgehen und nahezu perfekte Beherrschung der Fahrphysik sowie der Filmsets war kaum ein Vorankommen möglich. Glücklicherweise hat Paradigm, Entwickler von Stuntman: Ignition, sich an dieser Stelle die Kritik zu Herzen genommen und den Schwierigkeitsgrad auf ein spielbares und schaffbares Niveau heruntergeregelt. Für Anfänger ist es aber dennoch nur bedingt zu empfehlen.
 
Das Spiel kann dennoch zur frustrierenden Geduldsprobe ausarten, denn kommt ihr nur leicht mit einem Rad aus der Zielmarkierung oder streift ihr nur minimal ein Hinderniss während eines Stunts, dann wird dieser sofort als Fehlgeschlagen eingestuft. Bei mitunter minutenlang dauernden Filmsets kann es dann schon richtig hart werden, wenn man auf die beste Bewertung aus ist, frei nach dem Trial & Error-Prinzip. Man liebt es oder man hasst es. Möchte man jedoch neue Fahrzeuge und Filmsets freischalten, so kommt man nicht drum herum die Zähne zusammen zu beißen und sich alle fünf Sterne zu holen.

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