Apple: EU-Kommission verhängt Milliardenstrafe

Übersicht
Image: Apple

Die Europäische Kommission hat gegen Apple eine Strafe in Höhe von 1,8 Milliarden Euro wegen rechtwidriger Vorschriften verhängt.

Eine saftige Strafe gegen den US-Konzern und iPhone-Hersteller Apple hat jetzt die EU-Kommission in Brüssel verhängt.

Dem Hersteller wird vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung beim Vertrieb von Apps für das Musikstreaming auf iPhone und iPad in seinem App Store missbraucht zu haben.

Demnach habe Apple Entwicklern von Apps für das Streaming von Musik untersagt, über günstigere Alternativen zu informieren. Damit verstoße man gegen das EU-Kartellrecht.

Die EU schreibt dazu: „Die Untersuchung der Kommission hat ergeben, dass Apple es Entwicklern von Musikstreaming-Apps untersagt, iOS-Nutzer umfassend über alternative, billigere Musikabonnements zu informieren, die außerhalb der App verfügbar sind, und Hinweise dazu zu geben, wie solche Angebote abonniert werden können.“

= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.


18 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. oldGamer 46370 XP Hooligan Treter | 04.03.2024 - 14:25 Uhr

    Baja, so ganz unrecht haben beide nicht wenn man die Begründung von beiden Seiten nimmt, aber gut das es so gekommen ist wie es ist.
    Apple argumentiert zwar das dem Nutzer es egal sein kann ob er nun 1.- an Apple oder an den Anbieter direkt zahlt wohingegen wohl u.a. Spotify argumentiere das es eben für sie einen unterscheid macht ob sie nun 100% oder weniger fürs Abo bekommen.
    Kann man aber eigentlich drehen und wenden wie man will. Da die App an sich kostenlos ist verdient der Store natürlich nichts daran und hat nur Kosten dadurch.
    Andererseits ist es aber auch ziemlich dreist für Abos wo der Store dann selbst nichts leistet 15-30% zu verlangen.

    0
    • Karamuto 274750 XP Xboxdynasty Veteran Silber | 04.03.2024 - 20:58 Uhr

      Das Argument könnte man auch bei F2P Titeln auf der Konsole ziehen so der Plattform Inhaber ebenfalls 30% für jede Transaktion bekommt. Ist aktuell noch Standard in der Industrie.

      0
      • oldGamer 46370 XP Hooligan Treter | 05.03.2024 - 02:01 Uhr

        Bei F2P Titel ist aber immerhin noch der Dartenverkehr seitens des Stores.
        Aber ich find es generell zu viel für Währung.

        0
        • Karamuto 274750 XP Xboxdynasty Veteran Silber | 05.03.2024 - 08:43 Uhr

          Natürlich ist das zu viel, für Inhaber nutzen da schon auf dass es ist keine Alternative gibt.

          0
          • oldGamer 46370 XP Hooligan Treter | 05.03.2024 - 12:51 Uhr

            Problem ist ja das keine Alternativen erlaubt sind.
            Die haben die Sache von Anfang an Falsch angegangen. Download an sich hätte Geld kosten müssen, damit der Store eben was bekommt für die Bereitstellung und diese Kosten hätten dann als Guthaben in der App sein müssen.
            Aber abkassieren fürs Nichtstun ist zwar gut für den Kassierer, aber eben nicht für den Anbieter.
            Dem Nutzer könnte es zwar egal sein, aber die Frage die sich da einfach stellt ist wenn es nicht so wäre ob dann Preissteigerungen später kommen würden oder eben es im Allgemeinen billiger gewesen wäre wenn es nicht müsste. Wenn Spotify nur 7.- anstatt 10.- bekommt ist eben die Frage ob sie nur 8.- verlangen würden wenn sie keine Abgaben an den Store liefern müssten oder ob sie dann dennoch den vollen Preis verlangen würden.
            Erstes wäre gut für alle, letzteres macht für den Nutzer keinen Unterscheid und füllt nur eine andere Kasse auf.
            Apples Argumentation war ja folgerichtig das dadurch keinen Schaden für den Nutzer entstehen würde, wohl wissend das niemand die Preise dann senken würde.
            Aber hier gings ja auch eben um den Store selbst das es eben keine alternativen gibt. Der Anbieter hat keine Möglichkeit die App direkt auf die Endgeräte zu bringen und muss eben dafür bezahlen obwohl der Verkäufer im Grunde keinerlei Gegenwert leistet beim Abo an sich.
            Vergleich es mit Handyverträgen. Der Verkäufer bekommt seine Provision für den Vertragsabschluss, aber verdient eben nicht am Abo selbst.

            0
  2. Hey Iceman 670905 XP Xboxdynasty MVP Onyx | 04.03.2024 - 15:04 Uhr

    Da wird doch bestimmt eine Berufung kommen und am Schluss zahlen sie nur noch 5,50€ 😬

    1
  3. Klemmbau 4405 XP Beginner Level 2 | 04.03.2024 - 15:31 Uhr

    Wechselgeld aus der Sofaritze für den Kult und die Jünger werden es schnell wieder auffüllen.

    1
    • necroslave92 0 XP Neuling | 04.03.2024 - 15:56 Uhr

      Jo! Alles für den Apfel, alles für den Club. 🍏🫶🏼

      1
  4. Kenty 173260 XP P3P3 L3 P3W P3W Shot 2 | 04.03.2024 - 18:53 Uhr

    Apple kommt bei mir nicht ins Haus. Einen Hersteller, der es den freien Reparaturshops schwer bis unmöglich macht ein iPhone und andere Hardware wegen Verdongelung und Komponenten-IDs zu reparieren hat bei mir ausgedient. Abgesehen davon sind die Preise von Apple ja sowieso jenseits von Gut und Böse.

    0
    • skipperc3po 3310 XP Beginner Level 2 | 04.03.2024 - 21:47 Uhr

      befasse mich mit Electronic Reparatur und Apple ist echt unverschämt was das reparieren anbelangt …Kondensator futsch bei Apple gleich Mainboard Schaden

      0
  5. Dr Gnifzenroe 228680 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 04.03.2024 - 19:19 Uhr

    Da wird man wohl kurz die Portokasse aus der Schublade ziehen und die Rechnung begleichen, wenn die Berufung scheitern sollte.

    0
  6. SanVio70 175940 XP P3P3 L3 P3W P3W Shot 3 | 06.03.2024 - 16:54 Uhr

    Ja, also ob Apple nun in jedem Falle immer recht hat. Puh.
    Das mag und kann ich gar nicht beurteilen. Allerdings sind die Geräte schon recht gut gemacht und die Software läuft darauf meistens sehr gut. Eine andere Meldung hat es ja nicht „geschafft“. Zum Beispiel die Meldung, dass von den Verkäufen weltweit, ich meine für 2023 wäre es gewesen, von den ersten 10 Plätzen sieben Apple Geräte dabei waren. Die ersten drei Plätze waren komplett von Apple Geräten eingenommen.

    0

Hinterlasse eine Antwort