Brothers in Arms Hells Highway: Brothers in Arms Hells Highway Review

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Spielmechanik
Brothers in Arms Hell’s Highway spielt sich wie ein waschechter Ego-Shooter mit zusätzlichen zahlreichen strategischen Aspekten. Ihr könnt rennen, euch aus der Deckung heraus bewegen, zoomen, nachladen, Granaten werfen, einfach alles was dieses Spielgenre so hergibt. Aber ihr seid auch Befehlshaber über weitere Soldaten. Mit B wechselt ihr zwischen euren Squads hin und her, mit RT schickt ihr das ausgewählte Team in eine bestimmte Richtung oder lasst sie direkt angreifen. Über den Köpfen eurer Gegner werden bestimmte Symbole dargestellt. Rote Kreise bedeuten, dass diese Soldaten euch entdeckt haben und euch gefährlich werden können. Feuert ihr nun auf diese, kann deren Zustand zu einem grauen Kreis der so viel wie „ängstlich“ oder „panisch“ bedeutet ändern. Nun habt ihr für einen kleinen Moment freie Laufbahn und könnt zum Beispiel neue Deckung einnehmen oder den Raum schnell wechseln. Durch diese Grauzone positioniert ihr eure Einheiten an strategisch wichtige Punkte. Doch hier müsst ihr beachten, dass eure Mannen immer den direkten Weg gehen und auch tollkühn durch die Schusslinie laufen. Anstatt den sicheren Weg außen herum zu nehmen, springen sie über ihre Deckung und laufen immer direkt zum angepeilten befehligten Punkt.

Ihr müsst eure Leute also Stück für Stück durch sicheres Gebiet befehligen um wirklich sicher zu gehen, dass sich niemand aus eurem Trupp eine Kugel fängt. Ansonsten agieren alle Protagonisten sehr intelligent, verschanzen sich, halten Stoßtrupps in Schacht und schalten mit gezielten Schüssen so manchen Gegner aus. Hin und wieder kommt es vor, dass ihr dem Bazooka-Team den Abschuss einer bestimmten Deckung in Auftrag gebt. Gibt es keine freie Schussbahn, feuert das Team immer wieder wie blöde auf im Weg stehende Bäume oder ähnliches. Jetzt müsst ihr erst eure Raketenwerferleute neu positionieren und näher an die Gegner heranführen, erst dann trifft die Einheit das Ziel.

«Einfache Steuerung
tödliches Spielprinzip
»

Neben manchen Aussetzern bei der KI, hat leider auch die Grafik in seltenen Fällen schwer zu kämpfen. Tearing, Ruckler und leichte Frameeinbrüche gehören zu den seltenen Beschwerden des Spiels. Bei so viel normgerechter Umsetzung des Krieges fallen manche Fehler schon schwerwiegender ins Gewicht. So dröhnen die Befehle eures Helden Baker lautstark aus euren Boxen, dennoch verzieht dieser im Spiel keine Miene und bewegt nicht einmal seine Lippen. Erst in den Zwischensequenzen wird Matt Baker wieder die Gesichtslähmung entfernt. Leider werden sämtliche Sequenzen nicht durch Vibrationen des Controllers unterstützt und haben ein weiteres Aufmerksamkeitspensum verspielt. Auch einige absurde Gamerscore-Erfolge haben ihren Weg in das Spiel gefunden. So müsst ihr beispielsweise 100 Tage hintereinander einmal täglich das Spiel mit einer Xbox LIVE Verbindung einschalten. Behämmerter geht’s kaum noch! Was kommt denn als nächstes?

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