Gears 5: Test zum neuen Gears of War Meilenstein von The Coalition

Escalation 2.0 mit etlichen Verbesserungen

In Escalation spielt man 5 vs 5 in einem Ring-Kampf-Match. Auf der Karte sind drei Ringe an unterschiedlichen Orten auf der Map angebracht. Ein Ring in der Nähe eures Startbereichs, ein Ring genau Mittig von beiden Teams und ein Ring im gegnerischen Lager. Ihr versucht in eurem Team die Kontrolle über die Ringe zu erhalten, in dem ihr sie erobert. Dazu müsst ihr euch für wenige Sekunden in den Ring stellen, bis dieser die Farbe eures Teams angenommen hat. Sobald ihr den Ring mit euren Teamfarben eingefärbt habt, erhaltet ihr Punkte.

Erobert ihr zwei Ringe, erhaltet ihr schneller Punkte. Das Team, das zuerst 250 Punkte (in Gears 4 waren es noch 210) erreicht, hat die Runde gewonnen. Dazu gibt es zwei KO-Möglichkeiten. Ihr gewinnt sofort, wenn ihr alle Ringe in euren Farben erobert habt und diese nicht vom Gegner gebrochen werden (wenn ein Gegner sich in euren Ring stellt) oder aber ihr das komplette Team ausgelöscht habt und die gestorbenen Gegner auf ihren Respawn warten.

Nach jeder Runde werden neue Waffen auf der Karte platziert, die das laufende Match beeinflussen. In Gears 5 werden die Respawns von Escalation auf 5 begrenzt. Das heißt, dass jeder Spieler nur fünf Leben hat. Doch keine Sorge, denn nach jeder Runde erhaltet ihr +1 Leben/Respawn zurück bzw. gutgeschrieben.

Doch diese Änderung verändert das Gameplay maßgeblich in allen Bereichen. Hattet ihr vorher unendlich Respawns, kommt es jetzt auf jeden Kill an. Ihr entscheidet, ob ihr versucht in der laufenden Runde nach einem Ableben noch einmal einzusteigen und die Runde für euch zu gewinnen, oder ob ihr lieber verzichtet und euch euer Leben für die nächste Runde aufbewahrt.

Genauso verändert es das Gameplay innerhalb der laufenden Runde, denn mit nur noch einem Leben übrig und noch vier offenen Runden, solltet ihr es euch zweimal überlegen, ob ihr aggressiv nach vorne prescht oder lieber aus der Deckung die anderen Teammitglieder unterstützt. Des Weiteren könnt ihr auch sehen, wie viele Leben euer Gegner noch hat und somit Jagd auf ihn machen und sein letztes Leben aus ihm heraus pusten. Die richtige Strategie im Team ist entscheidender denn je, wer am Ende das Match gewinnt.

Die Platzierungen der Waffen wurden in Escalation ebenfalls komplett überarbeitet. Nach jeder Runde haben beide Teams die Möglichkeit eine Waffe auf einem vordefinierten „Spot“ zu platzieren oder bereits platzierte Waffen mit einem Upgrade zu versehen. Beispielsweise könnt ihr mehr Munition hinzufügen oder die Spawn-Zeit verkürzen. Bestimmte Waffen, die dann mit Upgrades versehen werden können, könnt ihr nur innerhalb eures Team-Drittels platzieren.

Schwere Waffen könnt ihr jederzeit auf der Mittellinie der Karte platzieren, wobei diese zu Beginn nur sehr wenig Munition und eine lange Respawn-Zeit haben. Mit einem Upgrade in der nächsten Runde könnt ihr diese Werte verbessern. Darüber hinaus ist es im späteren Verlauf möglich auf eine eigene Platzierung zu verzichten und stattdessen einen gegnerischen Waffen-Spot für drei Runden zu blockieren oder einen leeren Spot zu deaktivieren.

Jedes Team beginnt damit in der Heimatbasis eine Smoke- oder Flashbang-Granate zu platzieren. Danach startet der Waffenbaum, der die unterschiedlichen Bereiche abdeckt. Die Granaten werden dann zum Hammerburst oder Retro-Lancer und so weiter. Die Verteilung läuft durch Abstimmung innerhalb des Teams.

Die Granaten wurden auch geändert. Während die Rauchgranate in den vorangegangenen Teilen bei der Explosion ein Angriff des Gegners für wenige Sekunden untersagte (stun), ist es nun nur noch die Flashbang-Granate, die den Gegner stunt.

The Coalition hat sich dazu entschieden diese Änderung durchzuführen, damit nicht jedes Match in Rauch aufgeht, da vor allem beim Angriff und dem Versuch den gegnerischen Ring zu Brechen die Stun-Explosion ein entscheidender Faktor spielt. Jetzt ist es die Flashbang-Granate, die den Gegner für wenige Millisekunden sozusagen einfriert und unschädlich macht. Wer für seinen Angriff lieber auf eine Rauchwolke ausweichen will, der kann weiterhin die Smoke-Granade nehmen, sollte aber beachten, dass die Gegner von der Explosion unbeeindruckt bleiben und sofort durch den dichten Nebel agieren können.

Die Position in der Lobby entscheidet darüber, an welcher exakten Position ihr innerhalb eures Teams in Escalation 2.0 spawnt. Die zwei Supporter starten einige Meter hinter den offensiv platzierten Angreifern. Die zwei weiter hinten platzierten Spieler sind die einzigen beiden, die entweder mit einer Smoke- oder Flashbang-Granate die Runde starten. Die drei vorderen im Team haben keine Granaten und sind dafür schneller bei der Action.

In Escalation wird es mit jeder Runde verrückter auf der Karte, da immer mehr Waffen das Spielgeschehen beeinflussen. Dazu kommt, dass sich mit jeder Runde die Respawn-Zeit um eine Sekunden verkürzt, von 16 Sekunden runter auf maximal 10 Sekunden. Dazu werden zur Halbzeit nicht länger alle Waffen von der Karte entfernt, um die Action beizubehalten.

Escalation 2.0 ist mit Abstand der neue ultimative Versus-Modus in Gears 5!

61 Kommentare Added

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  1. Kosh 710 XP Neuling | 14.09.2019 - 11:31 Uhr

    Der Test spiegelt genau das wieder wie ich das Spiel sehe.
    Absolut klasse und treffend !

    Eure Tests sind eh die besten^^ 😉

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