Embracer Group: So schnell kein Kauf weiterer Studios

Übersicht
Image: Embracer

Die Umstrukturierungen bei der Embracer Group sind abgeschlossen, doch so schnell werden keine neuen Studios gekauft.

Wie über die gesamte Videospielebranche hinweg, so fielen auch bei den Studios der Embracer Group in den vergangenen Monaten zahlreiche Stellen weg. Über 1.300 Jobs wurden abgebaut, nahezu 30 Spiele eingestellt, viele Studios geschlossen. Inzwischen ist auch der Verkauf von Gearbox durch – 460 Millionen US-Dollar hat der Embracer Group dies eingebracht. Beheimatet ist das Borderlands-Studio nun bei Take-Two.

Die Umstrukturierungen innerhalb der Embracer Group, mit denen man Geld einsparen möchte, seien laut CEO Lars Wingefors nun abgeschlossen, doch in einer Investorenkonferenz danach gefragt, ob man darüber nachdenke, neue Studios zu kaufen, verneinte dieser. Laut Wingefors sei es schlichtweg zu früh, bereits wieder über Übernahmen und Fusionen nachzudenken.

Derzeit befinde man sich in der finalen Phase der Überlegungen, welche Richtung die Gruppe in der Zukunft einschlagen soll. Darauf wolle man sich nun konzentrieren, denn dies habe Priorität. Deshalb sei es am besten, zunächst die Profitabilität und den Cashflow zu erhöhen, indem man schlichtweg bessere Produkte und Spiele auf den Markt bringe.

Wie Wingefors ausführt, sei der Verkauf von Gearbox zudem der letzte gewesen. Mit diesem wolle man das Risiko als Unternehmen senken und zugleich profitabler werden.

= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.


25 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. michaelstrobl 6760 XP Beginner Level 3 | 03.04.2024 - 00:45 Uhr

    Wär auch nur gut für die Anteilseigner, wenn man überteuert gekauft wird, um es gleich wieder dicht zu machen.
    Ne, Embracer hat hunderte Marken und jetzt müssen mal die Spiele folgen. Ich persönlich rechne ja mit der zeitnahen Insolvenz und hoffe, dass Space Marine 2 noch auf den Markt kommt.

    1
  2. Proxy 7575 XP Beginner Level 4 | 03.04.2024 - 00:56 Uhr

    Da sieht man sehr gut das die teilhabende Aktionäre Null Plan haben. Wenn man nach so einem Fiasko solche fragen stellt.

    0
  3. ShadowTerror90 26690 XP Nasenbohrer Level 3 | 03.04.2024 - 07:16 Uhr

    Ich finde bei sowas sollten Behörden sich mehr einschalten,wenn jemand zu schnell und in kurzer Zeit viele Unternehmen schluckt…

    Da sollte auch defenitiv jemand der das sagen dort hatte und das alles zu verantworten hat zur Rechenschaft gezogen werden,so viele Jobs die da weggebrochen sind.

    0
  4. Karamuto 275050 XP Xboxdynasty Veteran Silber | 03.04.2024 - 07:19 Uhr

    Naja immer nur Unternehmen kaufen und diese dann ausquetschen bevor man sie schließt scheint ja auch keine sonderlich gute Taktik zu sein

    0
  5. Hey Iceman 671545 XP Xboxdynasty MVP Onyx | 03.04.2024 - 14:58 Uhr

    Die müssen eher aufpassen, nicht selber aufgekauft zu werden. Da wurde ganz schön ausgeholzt bei denen🤔

    0

Hinterlasse eine Antwort