Starlink: Battle for Atlas: Test zum interstellaren Überlebenskampf

Physisch, digital oder beides

Wenn ihr euch das physische Starter Pack von Starlink: Battle for Atlas genehmigt habt, solltet ihr euch vor Beginn eures unterhaltsamen Abenteuers dringend das hilfreiche Tutorial anschauen. In diesem wird euch plakativ veranschaulicht, wie ihr die mitgelieferte Halterung an eurem Controller richtig anschließt, sodass ihr danach ganz bequem euren Piloten sowie das gewünschte Raumschiff problemlos darauf stecken könnt. Abschließend bringt ihr noch an den beiden Flügeln die gewünschte Waffe an und schon kann es losgehen.

Die hübschen Plastikminiaturen sind gut verarbeitet und sehen allesamt wirklich schick aus, was sicherlich leidenschaftliche Sammler besonders freuen dürfte. Ähnlich wie bei anderen „Toys-to-Life“-Spielen müsst ihr jedoch tief in eure Taschen greifen, um beispielsweise alle Raumschiffe euer Eigen nennen zu dürfen. Es sind aber erfreulicherweise keine weiteren Packs zwingend erforderlich, um das Spiel komplett abschließen zu können, auch wenn euch dadurch einige Geheimnisse in Atlas verwehrt bleiben. Insgesamt werden euch vier Raumschiff- und fünf Waffenkategorien angeboten, mit denen ihr fröhlich experimentieren könnt, um letztendlich ein für euren Spielstil passendes Set-Up zu erstellen.

Der wohl größte Unterschied zur Konkurrenz ist der, dass ihr mit der „Digital Deluxe Edition“ das komplette Spiel auch ohne physische Spielzeuge respektive Halterung umfassend genießen könnt. Mit dieser Version stehen euch alle bis zum Release veröffentlichten Raumschiffe, Piloten und Waffenpacks digital zur Verfügung. Wer dagegen die Standard-Edition erwirbt, erhält insgesamt drei (vier bei Vorbestellung) Piloten, drei Raumschiffe sowie drei Waffenpacks.
Sobald ihr einen weiteren Piloten, ein Raumschiff oder eine Waffe an eurem präparierten Controller anbringt, schaltet ihr diese zudem für sieben Tage frei, sodass ihr diese auch ohne aktive Anbringung temporär nutzen könnt – wenn auch nur in digitaler Form.

Darüber hinaus ist es euch möglich, das gesamte Abenteuer lokal kooperativ zu erleben. Dazu benötigt ihr lediglich einen weiteren Controller (ohne Zubehör) und schon könnt ihr mit sämtlichen zuvor freigeschalteten Inhalten ins Spiel eintauchen. Einen Online-Mehrspielerbereich sucht ihr leider vergebens.

Ein großer Vorteil des gemeinsamen Spielens ist, dass „zerstörte“ und deshalb nicht mehr benutzbare Raumschiffe von eurem Teamkollegen innerhalb weniger Sekunden repariert werden können, sodass ihr euer Abenteuer uneingeschränkt fortführen könnt. Seid ihr dagegen alleine unterwegs und besitzt beispielsweise nur ein einziges Raumschiff, welches unglücklicherweise im Kampf zu hohen Schaden nimmt, werdet ihr an einem Kontrollpunkt zurückgesetzt. Verfügt ihr allerdings über weitere Raumschiffe, könnt ihr das defekte ganz bequem durch ein frisches ersetzen und weiterzocken.

Inhaltsverzeichnis

5 Kommentare Added

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  1. Morgoth91 83415 XP Untouchable Star 2 | 15.10.2018 - 13:58 Uhr

    Gut das bestätigt wurde, dass auch durch die digitale Version das Spiel komplett genießbar ist. Hört sich auch alles ganz spaßig an, nur vielleicht wirklich zu eintönig. Ist mir gerade keine 80 bzw 100 Wert, habe gerade erst ein bisschen was gekauft. Aber denke das ich später zugreife. Werde mir die Raumschiffe und Figuren mal genauer anschauen, könnten doch was für die Sammlung sein.

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  2. Eminenz 0 XP Neuling | 15.10.2018 - 14:45 Uhr

    Super, danke für den guten und ausführlichen Test!

    Werde die Switch Version holen. Fox ist einfach cooler 😉

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  3. serevo 2480 XP Beginner Level 1 | 20.10.2018 - 14:19 Uhr

    Ist schon irgendwie ein cool Spiel. Aber das mit den Spielzeugen? Ich weiß nicht.

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