Gaming: Ist das Live-Service-Modell am Ende?

Übersicht

Eine Umfrage zeigt auf, dass 70 Prozent der Entwickler hinsichtlich des Fortbestehens des Live-Service-Modells äußerst besorgt sind.

Aus einer Umfrage des Game Developer, bei der zwischen Februar und März 600 Entwickler befragt wurden, geht hervor, dass die Sorge wächst, dass das Live-Service-Modell am Ende ist. Wenngleich es heutzutage üblich ist, Spiele auch nach der Veröffentlichung mit neuen Inhalten zu versorgen, scheint die Angst umzugehen, dass dem bald nicht mehr so ist.

So erklärten 39 Prozent der Befragten, dass sie hinsichtlich der Zukunftsaussichten für das Live-Service-Modell durchaus besorgt wären, 31 Prozent gaben an, dass sie sogar sehr besorgt seien. Laut einem Viertel der Befragten gebe es jedoch keinen Grund zur Besorgnis.

Das Live-Service-Modell erfordert zwar die fortwährende Entwicklung neuer Inhalte, doch sorgt ebenso für eine langfristige Kundenbindung, ebenso wie für einen kontinuierlichen finanziellen Zufluss aus nur einem Titel. Gerade deshalb setzen viele Unternehmen auf ein Live-Service-Modell und jüngst betonte etwa Warner Bros. Discovery, sich auch weiterhin Live-Service- und Free-to-Play-Spielen widmen zu wollen.

Während der Morgan-Stanley-Konferenz wurde klar, dass für Warner Bros. Discovery hierbei vor allem die vier großen Franchises Mortal Kombat, Game of Thrones, DC und Harry Potter eine Rolle spielen. Mit diesen wolle man einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, wie JB Perrette, CEO of Global Streaming and Games bei Warner Bros. Discovery, darlegte.

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50 Kommentare Added

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  1. GERxJOHNNY 24885 XP Nasenbohrer Level 2 | 20.04.2024 - 12:20 Uhr

    Es ist ein super Modell, wenn der Entwickler nicht irgendwann einfach aufhört ein Spiel zu unterstützen. Dadurch wurden zwei meiner Lieblingsspiele gekillt, wie Bleeding Edge und Knockout City 😒

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  2. killer6370 38940 XP Bobby Car Rennfahrer | 20.04.2024 - 12:42 Uhr

    Ist doch mal ne erfreuliche News, Ich hab zwar nix gegen Gaas, aber viele überfluten den Markt, oder bei vollpreis finde ich es oft abzocke, bei fortnite dank f2p, oder Helldivers 2 beo 40€ ok, wen Content, im vollpreis spiel ist aber hinter paywalls festsitzt isses abzocke, würden die die Regelmäßigkeit in den Griff kriegen wärs OK, aber z.b GTA 5 wo deswegen kein Story DLC kamm wegen dem online part, für mich als Singleplayer ist es ein fail

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  3. JakeTheDog 37575 XP Bobby Car Rennfahrer | 20.04.2024 - 12:48 Uhr

    Hätte jetzt nach längerer Denkpause kein Spiel gefunden im Live-Service-Modell welches mir besonders gut gefällt – bin aber auch nicht in der Lage mir auszumalen, wo das hingehen könnte aus wirtschaftlicher Sicht

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    • Terendir 66540 XP Romper Domper Stomper | 20.04.2024 - 16:24 Uhr

      Mir fielen einige ein, dir mir gut gefielen: Sea of Thieves, World of Warcraft, Genshin Impact, uvm. Ist natürlich Geschmacksache. Mit Fortnite und Konsorten kann ich widerum nix anfangen. 🙂

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      • JakeTheDog 37575 XP Bobby Car Rennfahrer | 21.04.2024 - 10:02 Uhr

        Gute Nennungen, danke dir! Bei Sea of Thieves und WoW sehe ich auch den Appeal vollkommen, stimme dir zu!

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  4. ShadowTerror90 28490 XP Nasenbohrer Level 4 | 20.04.2024 - 14:47 Uhr

    Ansichtssache,ich finde der Markt wird damit überflutet und nur eine Hand voll davon sind auch gute Service Games (SoT zb)

    Viele Entwickler würden sich einen Gefallen tun wenn sie auf GaaS verzichten würden und einfach ihr Ding machen.

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  5. Goburd 119045 XP Scorpio King Rang 4 | 20.04.2024 - 14:51 Uhr

    Na, hoffentlich.

    GaaS ist ein fürchterliches Modell.

    Ich kaufe Spiele lieber komplett und gönne mir gerne nach einer angemessenen Zeit einen guten DLC.

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  6. Proxy 7955 XP Beginner Level 4 | 20.04.2024 - 15:04 Uhr

    Es liegt nich am Modell, es liegt an der schlechten Vermarktung bzw man muss den Leuten ganz klar erklären was se da genau bekommen.
    Des war zumindest die letzten 2 Games so.

    Ja und dann dürft Ihr kein Müll produzieren denn denn will keiner.

    Und wenn mal alles nicht ganz so klappt sollte man nicht einfach von heut auf Morgen aufhören sondernr dran bleiben und sich seine User Base aufbauen.
    Dann klappt des auch mit den $$$

    Die die ganz oben mitschwimmen hatten auch viel Blut und Schweiß liegen lassen aber sind dran geblieben und gehören heute eben zu besten was der Markt so hergibt.

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  7. 8bitninja 12750 XP Sandkastenhüpfer Level 2 | 20.04.2024 - 15:06 Uhr

    Das Problem ist, dass „die richtigen“ Liveservice-Games (gerne in Kombi mit F2P) so ziemlich die erfolgreichsten Titel in der Branche sind (z.B. Fortnite, GTA Online, Minecraft), woraufhin alle hoffen, den nächsten großen Wurf zu landen. Vermutlich sogar weniger riskant, als für einige hundert Mio ein Singleplayerspiel zu entwickeln und vermarkten, das je verkauftem Exemplar nur einmal 70 EUR generiert. Dumm nur, wenn man eben „das falsche“ Spiel entwickelt / man es nicht schafft die Spielerschaft von einem anderen Titel „wegzulocken“

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  8. Texhex81 42955 XP Hooligan Schubser | 20.04.2024 - 18:01 Uhr

    Zombie Army 4 hat mir Spass gemacht ,aber die season pässe sind schon verdammt teuer …das ist das Problem !
    Spiel : 40 Euro
    Season pass 1 : kostenlos
    Season pass 2 : 32 Euro (Angebot)
    Season pass 3 : 32 Euro (Angebot)
    =104 Euro
    104 Euro für ein Spiel das 2020 veröffentlicht wurde 🙈

    Ne danke !

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  9. Xbox117 38385 XP Bobby Car Rennfahrer | 20.04.2024 - 19:46 Uhr

    Das Problem an dieser Art von Spielen ist halt, dass wenn es nicht genug spielen diese Spiele gnadenlos eingestampft werden.
    Leider hat auch MS genug von dieser Sorte.
    Mal schauen wie lange ein Gears of War 6 support bekommt, sollten es zu wenig Leute kaufen.

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    • Economic 44220 XP Hooligan Schubser | 21.04.2024 - 11:39 Uhr

      Gears 4 wurde ca 1 Jahr jeden Monat 2 Maps gebracht das war schon Fett und
      Gears 5 wurde aufgrund des schlechten Content 2 Jahre lang mit 2 Maps und neuen MP Modis jede Season supportet.
      Je nach Anfangskontent und wann der Nachfolger kommt oder einer alfälligen Collection und Playerbase. Mit einem Season Model düfte auch wieder zu rechnen sein.

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