Isonzo: Dev Blog 2 thematisiert Nachbildung historischer Landschaften

Dev Blog 2 zum WW1-Shooter Isonzo beschäftigt sich mit der detailgetreuen Nachbildung historischer Orte und Schlachtfelder.

Der WW1-Shooter Isonzo möchte Spielern authentische Gebirgsschlachten an der italienischen Front bieten. Was dabei natürlich nicht fehlen darf, sind detailgetreu nachgebildete Umgebungen, welche die damals vorherrschenden Gegebenheiten gebührend in Szene setzen.

Wie man über 100 Jahre alte Orte in einem Videospiel wieder zum Leben erweckt und was es dabei zu beachten gilt, erklären die Isonzo-Entwickler in ihrer neu veröffentlichten zweiten Ausgabe des Isonzo Intel Blogs. Im Fokus liegt die neue Karte Monte San Michele.

Um sich einen Eindruck der Beschaffenheit der Region zu verschaffen, besuchte das Team das Museo Del Monte San Michele, welches direkt auf dem Gipfel des Berges steht. Das faszinierende Museum bietet Möglichkeiten, mithilfe von Virtual und Augmented Reality in die damalige Zeit einzutauchen.

Eine der markantesten Eigenschaften des damaligen Gebiets, waren die scharfkantigen Felsen. Eine detailgetreue Abbildung dieser, war für die Entwickler von hoher Priorität. Das Ganze wurde dadurch erschwert, dass die Landschaften vor dem Ersten Weltkrieg, durch die Haltung von Schafen völlig kahlgefressen waren, heutzutage allerdings weitestgehend von Wäldern bedeckt sind. Historische Fotos konnten etwas Abhilfe schaffen.

In die authentische Darstellung der Felsen wurde sehr viel Zeit und Energie gesteckt, da diese einen sehr großen Einfluss auf das Ortsgefühl haben. Den Entwicklern zufolge seien die Grundlagen und Details entscheidend, um eine solide Basis für alles andere zu erschaffen. Wer Authentizität anstrebe, betrachte Liebe zum Detail nicht als Zeitverschwendung.

Auch Landkarten spielen bei der Erstellung der Orte eine gewichtige Rolle. Wie am oben genannten Beispiel zu erkennen, können sich Landschaften über die Jahre stark verändern, was die Nützlichkeit einer aktuellen Karte erheblich reduzieren kann.

Ein weiterer wichtiger Teil der Karte Monte San Michele ist die Stadt San Martino del Carso. Die Stadt wurde während der Kämpfe schwer in Mitleidenschaft gezogen und ist in ihrer Bauart charakteristisch für das ländliche Italien. Um die Stadt genauestens darstellen zu können, verbrachte die Entwickler einige Zeit damit, die Art und Weise des Renderns der Mauern und Ruinen anzupassen.

Als weitere Inspiration diente zudem ein Gedicht des italienischen Dichters Giuseppe Ungaretti, welches dieser zur damaligen Zeit während den Kampfpausen zu Papier gebracht hatte.

Noch keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort