Xbox One: US-Abgeordneter will den Verkauf gewalttätiger Spiele stoppen

Im US-Bundestaat Illinois setzt sich ein Abgeordneter des Repräsentantenhauses für ein Verbot von gewalttätigen Videospielen ein.

Gewalt in Spielen ist schon öfter ein Thema gewesen, nun fordert Marcus C. Evans, Jr. – Abgeordneter des Repräsentantenhauses von Illinois – ein Verkaufsverbot für gewalttätige Videospiele. Die Forderung entstand als Reaktion auf eine Zunahme von Carjackings und Gewaltverbrechen in Chicago.

Laut der Gesetzesvorlage gilt ein Spiel als gewalttätig, wenn es „dem Spieler ermöglicht, einen Charakter innerhalb des Videospiels zu kontrollieren der […] Gewalt gegen Menschen einsetzt, der Spieler tötet oder auf andere Weise schwere körperliche oder psychische Schäden verursacht.“ Ein weiterer Punkt der Änderungsanträge versucht die Definition des Begriffs „schwerwiegender körperlicher Schaden“ zu ändern, um unter anderem Carjacking einzubeziehen.

Der Verkauf bzw. die Vermietung gewalttätiger Videospiele soll mit einer Geldstrafe von 1.000 USD geahndet werden. Schon im Jahr 2011 erklärte der Oberste Gerichtshof, dass der Verkauf gewalttätiger Videospiele an Minderjährige nicht verboten werden könne, denn Videospiele gelten als Redefreiheit.

95 Kommentare Added

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  1. Zielfahnder 62035 XP Stomper | 25.02.2021 - 13:04 Uhr

    Alle Jahre wieder….

    Gewalt gegen Menschen einsetzt, der Spieler tötet oder auf andere Weise schwere körperliche oder psychische Schäden verursacht.

    Wusste gar nicht das lebendige echte Menschen in meinem 2cm dicken 4k TV leben auf die ich je geschossen habe 🤔, gleich nach Feierabend schraube ich das Teil mal auf und verlange Miete für das hausieren 😂 oder er wird erschossen…

    „#PowerYourDreams“

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  2. xRISCHIx 13390 XP Leetspeak | 25.02.2021 - 13:13 Uhr

    Wann hat das mal ein Ende?
    Jedes Mal das gleiche… Langsam wird es nur noch dumm…

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  3. Dr Addy 4565 XP Beginner Level 2 | 25.02.2021 - 13:50 Uhr

    Die Überschrift hätte auch lauten können: „US Abgeordneter weiß nicht warum er im Amt ist, deshalb greift er die Gamingindustrie an.“
    Es gibt schon Flachköpfe auf der Welt. Die sollen erstmal ihre Waffengesetze überdenken und dann können die weiter reden. Ach ja die USA, auf der einen Seite ein schönes Land und auf der anderen auch eine große Lachnummer.

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    • Robilein 421065 XP Xboxdynasty Veteran Onyx | 25.02.2021 - 13:55 Uhr

      Das ist ja das, es kann nicht mal was gegen die Waffengesetze getan werden. Der 2. Zusatzartikel verbietet als Teil der Bill of Rights, das Recht auf Besitz/Tragen von Schusswaffen einzuschränken. Hinzu kommt, das es ein Milliardengeschäft ist.
      Da wird gar nichts passieren. Es müssen halt andere Schuldige her.

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      • Dr Addy 4565 XP Beginner Level 2 | 25.02.2021 - 14:23 Uhr

        Ganz genau, der gleiche Misst wie das deutsche Gesetz: “ Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Mörder und Vergewaltiger können tun was sie wollen und wenn man sie erwischt, dann werden sie lachhaft bestraft. Eine ganz tolle Welt haben wir.

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        • Riddick70 120 XP Neuling | 25.02.2021 - 17:33 Uhr

          Die Augenbinde der Justizia hat schon seine Berechtigung, leider nur nicht so wie gedacht und leider auch nicht ausschließlich im Strafrecht. Anfänge einer Bananenrepublik oder die Fortführung, ich bin mir nicht sicher…

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  4. Muskaphe 12905 XP Sandkastenhüpfer Level 2 | 25.02.2021 - 14:01 Uhr

    Ach ich liebe die amerikanische Doppelmoral.
    Videospiele machen gewalttätig und provozieren die Leute zu Straftaten.
    Derweil kann jedes drei jährige Kind eine Waffe haben und das ist völlig in Ordnung. Amokläufe ohne Ende, halten jedem eine Knarre vors Gesicht, der sich dem Grundstück auch nur nähert (vielleicht ist das etwas überspitzt dargestellt). Aber das ist doch alles völliger Bullshit.
    Es gibt zwar Studien dazu, dass Kinder durch Spiele beeinflusst werden können, da sie gewissen Verhaltensweisen ausgesetzt sind und durch Charakteridentifikation etc etc. Aber, dass man gleich denkt „Bei GTA klau ich jedes Auto easy in einer Sekunde, also wieso nicht mal selbst versuchen“.. i doubt it

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    • freecbe 29685 XP Nasenbohrer Level 4 | 25.02.2021 - 17:55 Uhr

      Mit 12 hatte ich’n Klassenkameraden der war in psychologischer Behandlung weil er zuviel Comics gelesen hat und die Sprache angenommen hat,wenn ich daran denke muß ich heute noch lachen!!Stimmt wirklich.

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  5. Lord Hektor 27460 XP Nasenbohrer Level 3 | 25.02.2021 - 14:06 Uhr

    Und wieder einmal das ewig gleiche und nie endende Thema. Sind wir uns ehrlich da wird nie Ruhe herrschen 🙈😂

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  6. MARVEL 40220 XP Hooligan Krauler | 25.02.2021 - 14:42 Uhr

    …aber Waffen bei WalMart kaufen können… *Augenroll*
    „Immerhin“ ist es ein Demokrat… die wollen die Waffengesetze ja auch seit Jahren verschärfen.

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  7. Lord Maternus 107600 XP Master User | 25.02.2021 - 14:44 Uhr

    Bin gerade parallel in einer Online-Fachtagung. Ging gerade um die gesteigerten Videospielzeiten seit der Pandemie. Die Beispiele: Call of Duty, WoW und GTA. „Das ist dieses … Grand theft … Auto, Diebstahl, blutrünstiges Spiel“.

    Damit ist alles gesagt xD

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    • Robilein 421065 XP Xboxdynasty Veteran Onyx | 25.02.2021 - 14:46 Uhr

      Schach und Matt würde ich sagen. Sehr gut auf den Punkt gebracht 😂😂😂

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      • Lord Maternus 107600 XP Master User | 25.02.2021 - 14:53 Uhr

        Es ist aus professioneller Sicht einfach so schwer, sich sowas dann auch noch anzuhören und das für sich wirklich sinnvolle und nachvollziehbare Zeug rauszuziehen.
        Im Grunde ging es eben um Gaming Disorder. Leute, die jetzt mit dem Lockdown gut klarkommen (übergeordnetes Thema ist der Stress der Kinder in der Pandemie), weil sie eben zu Hause sitzen und zocken. Wenn die dann wieder in den normalen Alltag sollen, wird es eben schwer. Das ist nachvollziehbar und verständlich, dafür braucht man keine so dämlichen Argumente, die einfach auf schlechte oder komplett fehlende Recherche schließen lassen.

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  8. Riddick70 120 XP Neuling | 25.02.2021 - 17:24 Uhr

    Da kommt mir so in den Sinn, wenn man Prostitution verbieten würde, wären dann massenhaft notgeile Stalker, Vergewaltiger und andere Perverse in großer Zahl unterwegs? Und würde man dann im Umkehrschluss, bei Verbot von Gewalt in Spielen gehäuft mit Gewaltausbrüchen, Amokläufen und anderen Horrorszenarien in der Gesellschaft leben müssen? Wer Spielfiguren mit echten Personen vergleicht hat meiner Meinung nach schon einen Dachschaden, egal ob Politiker oder potenzieller Täter…

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  9. Eisbaer803113 7835 XP Beginner Level 4 | 25.02.2021 - 18:05 Uhr

    Dann aber bitte auch in Filmen und allen anderen Medien. Ebenso sehe ich keinen Unterschied zwischen Soldat spielen und Soldat sein. Sprich die Armee muss auch verboten werden. Gleichzeitig sollte das Waffengesetz so geändert werden, dass es keine Gewalt mehr ausstrahlt. Waffen an sich verbieten geht nicht, aber man könnte sie verniedlichen oder den Verbot von Munition aussprechen, da diese kein Grundrecht ist.

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  10. EdgarAllanFloh 28260 XP Nasenbohrer Level 4 | 25.02.2021 - 18:10 Uhr

    Ich hatte früher eine Ritterburg von Lego. Dort haben die Ritter immer Gewalt gegen andere eingesetzt in meinen Spielereien. Man sollte Lego verbieten und natürlich die Bud Spencer Filme, die mich auf das Legospielen mit Gewalt als Siebenjähriger gebracht haben.

    Eben habe ich mal den Demokraten gegoogelt und bin überrascht, dass der jetzt nicht ultrakonservativ oder evangelikal ist. Der ist aalglatt.

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